Aktuelles

Vorstandswahl bei den "Machern"

Cloppenburg - Martin Kessens - September 2021

Die erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann der wiedergewählte Vorstand „Die Macher-zu jung, um alt zu sein“. Einstimmig wurde Elisabeth Schlömer als Vorsitzende, Gerd Mastall, als ihr Stellvertreter, Mechtild Veerkamp als Schriftführerin und Jürgen Gierenstein als Kassenwart wiedergewählt. Kraft ihres Amtes komplettiert Bildungswerksleiterin Ilona Heydt den Vorstand. Schlömer zollte den Ehrenamtlichen großes Lob für das Zusammenhalten und Treue während des Coronajahres. „Schön, dass ihr an Bord geblieben seid“, sagte Schlömer und warb gleichzeitig um Unterstützung für die neue Ausrichtung der „Macher“. Von einer Randlage habe man nun in der Innenstadt ein neues Domizil gefunden. „Aufgrund unserer zentralen Präsenz können wir auch der Alterseinsamkeit vorbeugen“, ist sie sich sicher. Büroleiterin Theresia Ostrowski gab einen Überblick über die Aktivitäten nach dem Neustart. Altbewährtes, wie z. B. die Sprachkurse, seien wieder angelaufen, neue Aktivitäten seien hinzugekommen. Sie erwähnte die geführten E-Bike-Touren, die politischen Gespräche, die Plattschnacker, die Markt-Nach-Lese donnerstags oder die Reihe Blickwinkel mit dem Schwerpunkt „Unruhestand“. Wieder aufgenommen wird die erfolgreiche Reihe „Wie wir wurden, wer wir sind“. Der nächste Gesprächspartner am Freitag, 24. September ist Niklas Spils. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, begann Kassenwart Jürgen Gierenstein seinen Kassenbericht. Die Einnahmen und auch die Besucherzahlen seien um etwa 50 Prozent während des Coronastillstandes eingebrochen. Durch unerwartete Einnahmen u.a. Spenden weise die Kasse eine positiven Gesamtstand auf. Nach dem Kassenprüfungsbericht wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Insgesamt um die 70 Ehrenamtliche engagieren sich im bei den „Machern“, „und wir freuen uns über weitere Ehrenamtliche in allen Bereichen“, rief Schlömer auf. Aus der Versammlung heraus gab es großes Lob für das Engagement des Vorstandes mit Schlömer als Vorsitzende für das überzeugende neue Konzept und Verhandlungen mit der Stadt und dem jetzigen Vermieter.

Foto:  Kessens - von links: Ilona Heydt, Theresia Ostrowski, Elisabeth Schlömer, Gerd Mastall, Mechtild Veerkamp, Jürgen Gierenstein


Ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen

Im Parkhotel fand ein Frühstückstreff zum Dank an das

ehrenamtliche Team im Haus "Der Macher" statt.

Allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz der Schwierigkeiten durch die Corona- Wellen dem Haus treugeblieben sind, dankte die 1. Vorsitzende, Frau Elisabeth Schlömer, für ihr Engagement.

Frau Schlömer und das Team wünschten der erkrankten Frau Renate Berg gute Besserung.


Kandidaten stehen Rede und Antwort in 200 Zeichen - 1. Teil

"DIE MACHER" starten mit einer Fragerunde an die hiesigen Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag

 Cloppenburg  - Martin Kessens - Juni 2021

Die Wahlen im Herbst werfen ihre Schatten voraus. Auch die Macher im Haus der Senioren wollen sich ihre Meinung über die Politik, ihrer Altersgruppe betreffend, bilden und starten mit der heutigen Ausgabe eine Fragerunde an die hiesigen Kandidatinnen und Kandidaten für das Parlament der im Bundestag vertretenden Parteien. Die Fragen sind zeitgleich an die Politikerinnen und Politiker gegangen, die bis Dienstag dieser Woche Zeit hatten, die Antworten zu senden. Entsprechend der Stärke der Fraktionen ist die Anordnung der Veröffentlichung festgelegt. Laut Auskunft des Landkreises vom Montag hat die AFD noch keinen Wahlvorschlag eingereicht. Es ist aber ein Bundestagsabgeordneter mit Namen Waldemar Herdt (Wahlkreis Osnabrück- Land) und Mitglied im Kreisvorstand Cloppenburg/Vechta (Quelle: www.bundestag.de) angeschrieben worden, der sich nicht gemeldet hat und somit auch keine Berücksichtigung findet. Die Zeichenvorgabe war 200 mit einer Toleranzgrenze, die nicht übermäßig überschritten wurde. Die nächsten Fragen und Antworten erscheinen auf dieser Seite am Samstag, 31. Juli.

    Silvia Breher (CDU)

                  Foto: © Breher

  Alexander Bartz (SPD)

                     Foto:© Samir

     Carolin Abeln (FDP)

Foto:© FDP Cloppenburg

   Tanja Meyer (Grüne)

                   Foto: © Meyer

Tom Dobrowolski (Linke)

        Foto: © Dobrowolski


Die Seniorinnen und Senioren oder Ü-60 er bilden eine große Wählerschaft. Wie wollen Sie uns überzeugen, Sie oder Ihre Partei zu wählen?

Breher

„Wir als CDU sind Volkspartei. Unser Anspruch ist es, gute Politik für alle Generationen zu machen. Eine nachhaltige Sozial- und Rentenpolitik, eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung und ein starkes Ehrenamt gibt es nur mit uns.“ 

Bartz

Die SPD hat die Grundrente in der Großen Koalition durchgesetzt und garantiert ein stabiles Rentenniveau von mindestens 48 Prozent. Sie lehnt die Erweiterung des Renteneintrittsalters ab und wird die Pflegeinfrastruktur bedarfsgerecht ausbauen.

Abeln

Der liberale Grundgedanke der FDP ist, dass Menschen (auch im Alter) frei und selbstbestimmt leben können. Zudem wollen wir das Ehrenamt stärken, um die Generationen besser miteinander zu vernetzen und der Einsamkeit vorzubeugen.

Meyer

Bei Grüner Politik geht es um Sie, Ihre Kinder und Enkelkinder. Denn Mobilität, soziale Sicherheit, eine gesunde Umwelt, hochwertige Lebensmittel, Bildung und Gleichberechtigung gehören zur Teilhabe aller Menschen. In jedem Alter. Dafür mache ich mich stark.

Dobrowolski

Die Linke will eine armutssichernde Mindestrente von 1200 €, ein Rentenniveau von 53 % und eine Abschaffung der Doppelbesteuerung/-verbeitragung von Rente. Eine Einzahlung aller (Politiker, Beamte, Selbstständiger, Manager) und die Überführung der Riesterrente finanzieren dies.


Falls Sie in den Bundestag gewählt würden, woran werden wir Seniorinnen und Senioren merken, dass Sie sich für unsere Belange einsetzen?

Breher

„Wir haben wieder einiges vor: Wir wollen u.a. eine nationale Strategie gegen Einsamkeit auf den Weg bringen, generationenübergreifende Wohnformen stärken sowie mehr Seniorinnen und Senioren für ehrenamtliche Tätigkeiten gewinnen.“

Bartz

Ich werde immer den engen Austausch mit den lokalen Politikern und Menschen vor Ort suchen, um zu erfahren, was für das Oldenburger Münsterland wichtig ist. Das Zusammenleben zwischen Alt und Jung spielt für mich dabei eine zentrale Rolle.

Abeln

Ich möchte mich für ein zweites Bildungssystem einsetzen, mit dem sich Menschen auch im Ruhestand unbürokratisch weiterbilden können. Auch digitale Teilhabe für alle Altersgruppen steht für mich im Vordergrund und muss besser umgesetzt werden.

Meyer

Ich möchte mich mit Ihnen im Dialog besonders für die Herausforderungen im Ländlichen Raum einsetzen. Damit sich hier bei uns soziale Teilhabe, Gesundheitsversorgung, Digitalisierung, Mobilität und der Schutz vor Armut verbessert und generationengerechtes Wohnen ausgebaut werden kann.

Dobrowolski

Ich werde mich vehement für die Absenkung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre einsetzen. Nur wer noch arbeiten kann und möchte sollte länger arbeiten. Für viele Handwerker und Menschen in körperlicher Arbeit ist das aus gesundheitlichen Gründen oft keine Option.



Kanditaten stehen Rede und Antwort in 200 Zeichen - 2. Teil

Cloppenburg  Maretin Kessens - Juli 2021

„Ein schönes Format“ lobten die Politikerinnen und Politiker die Möglichkeit der Stellungnahme zu Fragen, die insbesondere die ältere Generation diskutieren. „Kurs und knapp ohne Politikergeschwafel“ lobte auch diese Generation die auf 200 Zeichen begrenzten Antworten. In dieser Ausgabe sind wieder zwei Fragen an die Bundestagskandidatinnen und -kandidaten gestellt worden. Die AFD hat sich bislang noch nicht zu Wort gemeldet und wird entsprechend nicht mehr berücksichtigt.

Silvia Breher (CDU)

Foto: © Breher

Alexander Bartz (SPD)

Foto: © Samir

Carolin Abeln (FDP)

Foto: © FDP Cloppenburg 

Tanja Meyer  (Grüne)

Foto: © Meyer

Tom Dobrowolski 

(Linke)

Foto: © dobrowolski


Die Diskussion um die Rente mit 68 ist seit einiger Zeit wieder aktuell. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Silvia Breher

Allein die Umsetzung der Rente mit 67 dauert noch bis 2030. Wichtiger ist mir, dass die Menschen die Regelaltersgrenze überhaupt erreichen. Weiterbildungen und Reha-Maßnahmen wollen wir stärken.

Alexander Bartz

Mit der SPD und mir wird es keine Rente mit 68 geben. Das ist nichts anderes als eine ver-steckte Rentenkürzung. Viele Menschen haben in ihrem Leben hart gearbeitet, und sie haben sich ihre Rente lange verdient. Eine Rentenerhöhung kann daher keine Lösung sein.

Carolin Abeln

Ich spreche mich für einen flexiblen Renten-eintritt ab 60 Jahren aus. Es braucht zukünftig mehr Flexibilität: Teil-renten sollten möglich sein, Zuverdienst-grenzen müssen abgeschafft werden und unterschiedliche Lebens-wege sollten Beachtung finden.

Tanja Meyer

Wir halten an der Rente mit 67 fest und fokus-sieren die dauerhafte Stabilisierung des Rentenniveaus zur Sicherstellung des Lebensstandards im Alter. Aber es soll den Einzelnen freistehen, wann sie in Rente gehen.

Tom Dobrowolski

Ich halte gar nichts davon! Die Errungen-schaft Computer und Industrie 4.0 sollten dem Menschen am Ende mehr Wohlstand und Zeit geben. Davon profitierten bisher nur wenige, die auch kaum oder gar nicht in die sicherste, die umlage-finanzierte Rente einzahlen.


Wie stehen Sie zu Nobert Blüms Zitat "Die Rente ist sicher"?

Slivia Breher

 

Die Aussage gilt weiterhin. Wir als Union halten dazu am 3-Säulen-Konzept fest, das mit der „Generationenrente“ um eine neue Form der kapitalgedeckten Vorsorge ergänzt werden soll.

Alexander Bartz 

 

Aus Respekt vor der geleisteten Arbeit garantiert die SPD ein stabiles Rentenniveau. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit verlassen können. Hierfür müssen die Beschäftigungsquoten hoch sein und die von Frauen verbessert werden. Selbstständige müssen in der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden. 

Carolin Abeln 

 

Damit auch zukünftige Generationen eine würdige Rente erhalten, muss das Rentensystem reformiert werden. Eine Aktienrente nach schwedischem Modell in Kombination mit privater und betrieblicher Altersvorsorge ist unsere Lösung.

Tanja Meyer

Die Rente ist dann sicher, wenn wir das Solidaritätsprinzip geltend machen, d.h. alle Berufsgruppen müssen zur Stabilisierung Teil des Sozialsystems werden. Aber auch gesellschaftliche Arbeit muss anerkannt und zu einer Rente oberhalb der Grundsicherung führen.

Tom Dobrowolski 

 

Eine Rente unterhalb der Grundsicherung, die öffentliche Teilhabe ausschließt und Armut schafft, kann von Politikern als sicher erachtet werden, weil sie wie einige andere nie darauf angewiesen sind. Schon der aktuelle Zustand ist untragbar!


Kandidaten stehen Rede und Antwort in 200 Zeichen - 3. Teil

Cloppenburg . Martin Kessens - August 2021

Mit dieser Ausgabe startet die Finalrunde der Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl. Die vorgegebenen 200 Zeichen wurde heute teilweise überschritten, „weil es schwierig war, die politischen Botschaften kurz und knapp zu Papier zu bringen“, hieß es von einigen Politikerinnen und Politikern. Dennoch fanden alle dieses Format spannend und „uns konnten die Wählerinnen und Wähler kennenlernen".

Silvia Breher (CDU)

Foto: © Breher

Alexander Bartz  (SPD)

Foto: © Samir

Carolin Abeln (FDP)

Foto © FDP Cloppenburg

Tanja Meyer (Grüne)
Foto: © Meyer

Tom Dobrowolski (Linke)

Foto: © Dobrowolski


Glauben Sie, dass die jetzige Bundesregierung sich genügend für uns, die Generation in der Nacherwerbsphase, eingesetzt hat? Was hätte sie besser machen können?

Wir haben mit dem Rentenpaket für Frührentner und Mütter, Beitragsentlastungen für GKV-Rentner sowie der Stabilisierung von Rentenniveau und Beitragssatz bis 2025 viel erreicht. Daran gilt es anknüpfen.

Mit der Einführung der Grundrente, dem Halten des Rentenniveaus, der Erhöhung der Erwerbsminderungs- und Mütterrente und der Stärkung der Betriebsrente wurde vieles umgesetzt. Der Respekt vor der geleisteten Arbeit steht für mich ganz oben. Es gibt weiter viel zu tun. Die ältere Generation muss mehr mitgenommen und unterstützt werden, zum Beispiel beim Thema Digitalisierung. 

Nein! Es scheint manchmal, als seien Menschen nach der Rente „unwichtig“. Wir als FDP wollen gemeinsam mit den Älteren einen Beitrag für ein neues Seniorenbild in unserer Gesellschaft leisten und die großen Ressourcen nutzen, die im Wissen und den Lebenserfahrungen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger liegen. Deutschland kann es sich nicht leisten, Kenntnisse und Engagement einer stetig wachsenden Zahl seiner Bürger brach liegen zu lassen. 

Derzeitige Einkommensteuer, Minijobs, Ignorierung des demographischen Wandels. So funktionieren keine fairen Renten. Anpassungen hier, Honorierung unentgeltlicher gesellschaftlicher Arbeit, sowie bezahlbares Wohnen, Sicherung der Daseinsvorsorge, Förderung sozialer Begegnung, würde ich anstreben.

Nein. Der Schritt in die Nacherwerbsphase oder Verbleib in der Erwerbsphase, sollte ein freiwilliger sein, der zumindest frei von wirtschaftlichen Zwängen ist. Nur so ist eine starke Teilhabe Ihrer Generation am gesellschaftlichen Leben möglich.


Nennen Sie uns drei Slogan über sich, die uns überzeugen können, Sie oder Ihre Partei zu wählen!

1.     Politik ist für mich Teamwork insbesondere mit den Menschen vor Ort. Ihre Ideen und Anregungen prägen meine politische Arbeit.

2.     Unsere Familien brauchen flexible Arbeitszeiten, eine passende Kinderbetreuung und bezahlbaren Wohnraum.

 

3.     Für mehr Lebensqualität in unserem ländlichen Raum brauchen wir eine starke Wirtschaft, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung und gute Bildungsangebote.

Politik muss ehrlich sein. 

Gute Arbeit muss gut bezahlt werden.

 

Kinder sind unserer Zukunft.

Für eine generationengerechte Politik, in der mehr Chancen durch Freiheit entstehen und Vorankommen durch eigene Leistung möglich ist.

Für weltbeste Bildung, die für jeden erreichbar ist.

 

Für Nachhaltigkeit durch lösungsorientierte Innovation.

Eine gute Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder sichern.

Die Menschen in Entscheidungen miteinbeziehen, um die es geht.

 

Heute und morgen sozial gerecht gestalten.

1.Für Jung, für Alt, für Alle zusammen

2. Für Generationen-gerechtigkeit vom Urenkel bis zu den Urgroßeltern

 

3. Mindestrente von 1.200 €? Wir machen das!



Mit dem E-Bike unterwegs - die neue Radwandergruppe

Cloppenburg - Martin Kessens - August 2021

Alle 14-Tage rauf auf den Drahtesel mit Elektroantrieb, heißt es wieder bei den „Machern“. Edith und Klaus Deux sind mit 12 Teilnehmenden erstmals nach langer Coronapause auf eine rund 40 Kilometer langen Tour rund um Cloppenburg gestartet. Und die Begeisterung war bei den Fahrradfans, die älteste war 83 Jahre, groß, zumal das Sonnenwetter zu einem Ausflug einlud. Für die erste Tour ging es in westlicher Richtung, entlang der Soeste, mit kurzem Stopp am Ambührener See, über Resthausen zur Talsperre. Am Staubeginn der Soeste, hinter dem Haus Heidegrund, gab es einen weiteren Stopp zum Genießen der herrlichen nordisch anmutenden Schärenlandschaft Thülsfelder Talsperre. Weiter ging es über die Große Tredde nach Dwergte, westlich vorbei an Molbergen durch die „Molberger Dose“ nach Ermke, Timmerlage und über Matrum wieder zurück in Richtung Vahren, Schmertheim nach Cloppenburg mit kurzem Halt am Galgenmoor. Dank der heutigen Elektrofahrräder, die mit starken Batterien ausgestattet sind, ist eine solche Tour auch für Ungeübte zu bewältigen. „Das Oldenburger Münsterland hat ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, dass wir nutzen“, sagt „Profi“ Klaus Deux, „es geht aber auch schon mal über Feld- und Waldwege“, ergänzt er. Das Glück der Erde liegt nicht mehr auf dem Rücken der Pferde, sondern fährt heute auf zwei mit Batterie angetriebenen Rädern. Die nächste Tour ist für Mittwoch, 8. September geplant. Anmeldung unter 04471 87688.


Neu bei den Machern

Cloppenburg - Martin Kessens - September 2021

Am Donnerstag, 16. September startet für plattdeutsch Fans und für die, die es noch werden wollen der Kreis „Plattschnacker 2.0- Use Schatz de plattdütsche Sprache bewoahren“. Um 14.30 lädt Gertrud Luthmann zum plattdeutschen Talk bei den Machern ein. Die „Plattschnacktermine“ sind immer am dritten Donnerstag im Monat. Anmeldung: 04471 87688

 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ ist das Motto einer neuen Gesprächsreihe der Macher. Diese Gesprächsreihe, die am Donnerstag, 30. September um 14.30 Uhr beginnt, nimmt als erstes Thema das Buch von Ulrich Schnabel „Zuversicht“ auf. Der Autor stellt in seinem Buch anschaulich dar, wie Menschen auch in Krisenzeiten eine gewisse Gelassenheit und innere Freiheit bewahren können. Die Gesprächsleitung hat Hildegard Schmitz. Anmeldung: 04471 87688

 

Manchmal muss man sich etwas von der Seele reden. Mit jemandem sprechen über das, was man auf dem Herzen hat. Das geht häufig mit einem Menschen, der nicht zur Familie gehört, zu dem man Vertrauen, aber auch Abstand hat. Die Macher bieten in „der Rederei“ diese Möglichkeit mit dem Gesprächspartner Dr. Heinrich Dickerhoff. Es geht nicht um Beratung, sondern um ein Zuhören und, wenn gewünscht, ein gemeinsames Nachdenken. Interessierte können spontan vorbeikommen. Die erste Möglichkeit bietet sich am Montag, 13.September ab 11 Uhr oder durch telefonische Voranmeldung unter 04471 87688.


Der Spielenachmittag mit Marianne Trischkat startet wieder am Freitag, 24.September um 14 Uhr. Treffpunkt ist bei den Machern, Brandstraße 5.

 

Der Englischkurs für Fortgeschrittene unter der Leitung von Clemens Wilhelm kann noch weitere Teilnehmende aufnehmen. Termin ist immer donnerstags von 10.30 bis 12 Uhr.

 

 

Die „Pinselquäler“  nehmen am Dienstag, 31. August ihr Hobby wieder auf und treffen sich um 15 Uhr bei den Machern- zu jung um alt zu sein. Alle, die Lust haben, den Pinsel zu schwingen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen wollen, sind herzlich eingeladen. 04471 87688.

 


Ein Co-Therapeut auf vier Pfoten

WAU   - Weitermachen als Underdog

Moin Leute,

hier ist wieder die 11-jährige coole Hundedame Amy, euer Coach für Sozial-kompetenz im Ruhestand.

Habt ihr auch den Eindruck, dass es seit einigen Wochen in Cloppenburg immer bunter geworden ist? Die unzähligen Wahlplakate sind nicht zu übersehen. Es scheint kaum noch einen Laternenpfahl ohne Kandidatenwerbung zu geben. Klar, der Wahlkampfendspurt für die Kommunal- und Bundestagswahl ist ange-brochen. Und damit auch die Zeit knackiger Statements.

Zu den bereits vor ein paar Monaten zu lesenden Wahlkampfbotschaften der beiden Bürgermeisterkandidaten „Jetzt bewegen wir was“ und „Bock auf Cloppenburg“ sind ne Menge neue dazu gekommen.

Da springt einem zum Beispiel ein rotes Plakat mit dem markigen Spruch ins Auge: „Cloppenburg kann mehr!“ Was genau Cloppenburg mehr kann, keine Ahnung!

Woanders eine vollständig leicht eingegrünte Wahlwerbetafel. Hat irgendwie einen gewissen Marsmännchen-Look. Hier lautet der Slogan: „Frische Ideen für die Region.“ Ja, kann sicherlich nicht schaden!

Dann noch die Botschaft am Laternenpfahl: „Mit uns …eine begrünte Stadt erleben! Packen wir´s an!“ Super Idee. Leider erleben gerade die Bewohner des Inselviertels mit dem vorgestellten Nachverdichtungsprogramm und andere alte Wohngebiete mit der bestehenden Baugenehmigungspraxis das genaue Kontrastprogramm dazu.

In dem ganzen Gewirr der Wahlplakate hab ich neulich vorm Kreisgebäude eine große Bannerwerbung entdeckt. Mit nem wunderschönen braunen Labbi drauf. Dazu der Slogan „Was vom Hot Dog übrig blieb …“ . Booh, hab ich gedacht, endlich Wahlwerbung für die Hundepartei! Wurde aber auch Zeit!

Dann hab ich genauer hingesehen. Musste feststellen, dass ich mich auf meine Spürnase auch nicht mehr hundertprozentig verlassen kann. Die vermeintliche Wahlwerbung entpuppte sich als Informationsplakat für die Biomülltrennung. Die braune Mülltonne neben dem Labbi hätte mich stutzig machen sollen.

Was soll´s! Voll daneben getapst!

Aber auch Menschen können irren. So erzählt man sich, dass es in den 70er Jahren in Bethen ein überraschendes Bundestagswahlergebnis gegeben haben soll. In dem schönen Wallfahrtsort gab es 2 Stimmen für die DKP (Deutsche Kommunistische Partei). Ein abscheulicher Frevel in einer Hochburg christlicher Werte!

Wie sich später herausgestellte, war alles nur eine schnöde Verwechslung. Die DKP war in der Absicht gewählt worden, die Stimme für die Deutsche Katholische Partei abzugeben. Tja, dumm gelaufen!

Ist immer besser, wenn man sich bei einer Wahlentscheidung nicht nur die Statements von Wahlplakaten, Broschüren und Flyern verlässt. Nach Möglichkeit sollte man sich ein persönliches Bild von den zur Wahl stehenden Kandidaten machen. Aufgrund der Vielzahl der Bewerber in der Praxis aber eher unmöglich. Also haben sich ‚die Macher- zu jung um alt zu sein‘- auf die ganz besonders persönlichkeitsbezogene Bürgermeisterwahl konzentriert.

Am 19. August haben sich Christiane Priester und am 26. August Neidhard Varnhorn den Anwesenden vorgestellt und die aus der Runde gestellten Fragen beantwortet. War richtig interessant, detaillierte Antworten zur konkreten Umsetzung der sonst eher allgemeinen Wahlslogans zu bekommen.

Beide Kandidaten haben sich super geschlagen. Ich hoffe, dass dadurch für den einen oder anderen die Wahlentscheidung ein bisschen einfacher geworden ist. In jedem Fall dürfte sich die Entscheidungsgrundlage deutlich verbessert haben.

Schade, dass ich nicht wählen darf! Aber ihr dürft! Solltet ihr auch tun! Kommt bloß nicht auf die Idee, nicht zu wählen! Und dann vielleicht anschließend  auch noch rummeckern! Geht ja wohl gar nicht!

Geht wählen, ich verlass mich auf euch!

Bleibt gesund und munter! Bis demnächst! Ein herzliches WAU von eurer Amy

Spende für Begegnungsraum

Dankeschön!

500 Euro machen die "Macher" glücklich. Die Marienapotheke in Cloppenburg spendete den Betrag für die Ausstattung des Begegnungsraumes im neuen Domizil. Vorsitzende Elisabeth Schlömer (links) überreichte als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß an die Filialleiterin Claudia Oortmann.

Foto: Martin Kessens


Vorstand des Fördervereins für "Die Macher" ist wieder komplett

Cloppenburg - Martin Kessens - Juli 2021

Hermann Schröer ist zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins für die „Macher- zu jung, um alt zu sein“ gewählt worden. Die Wahl war wegen des plötzlichen Todes des bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Edmund Sassen erforderlich geworden. Die Mitgliederversammlung gedachte seiner dankbar, ebenso des langjährigen Vorsitzenden und verstorbenen Hans-Karl-Jäger. Der Förderverein weise zurzeit 160 Mitglieder auf, verkündete Schatzmeisterin Maria Freytäger, die finanzielle Lage sei zufriedenstellend, was die Kassenprüferin Karin Rolwers in ihrem Kassenprüfungsbericht bestätigte. Daraufhin wurde dem Vorstrand einstimmig Entlastung erteilt. Gerd Mastall wurde neben dem bereits gewählten Kassenprüfer Martin Kessens zum zweiten Kassenprüfer bestimmt. Vorsitzender Theo Deeken berichtete, bedingt durch den Corona-Stillstand, von einer ruhigen Vorstandsarbeit. Größere Ausgaben seien nicht getätigt worden, lediglich der Betrag für die Miet- und Betriebskosten schlage zu Buche. Vorstandsvorsitzende der „Macher“ Elisabeth Schlömer dankte den ehrenamtlich Tätigen und den Teilnehmenden für ihre Treue in der Pandemiezeit. „Es waren lediglich vier Monate, in denen Aktivitäten zu verzeichnen waren“, sagte sie. Sie appellierte an die Mitglieder das neue Konzept „die Macher“ mitzutragen. Nur gemeinsam könne das neue Konzept zum Erfolg werden.                                                                                                                                                       Foto: Martin Kessens

Der aktuelle Vorstand: Bildungswerkschefin Ilona Heydt (2. Von links), Vorsitzender Theo Deeken, Schriftführerin Mechtild Veerkamp, Schatzmeisterin Maria Freytäger, stellvertretender Vorsitzender Hermann Schröer mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese. (li)


Regelmäßiger Sonntagstreff startet wieder

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - Juli 2021

 Endlich war es wieder soweit: Der „Sonntagstreff“, der von Beginn an als Angebot zur Plauderstunde mit Gleichgesinnten im Haus der Senioren bestand, konnte nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder stattfinden. Zehn Gäste waren der Einladung von Edith Tegeler und Gisela Kläne ins neue Domizil der Senioren „Die Macher“ in der Brandstraße 5 gefolgt. Einige waren zum ersten Mal hier, und so stellte Frau Tegeler das 2016/17 erbaute Haus mit seinen zahlreichen, auf zwei Etagen verteilten Räumen erst einmal vor. Einige größere Räume tragen sogar Namen wie z.B. „Krapendorf“, „Bethen“ oder „Sternbusch“.

Bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Erdbeer- und Käsekuchen hatte man sich viel zu erzählen. Und so kam die Frage von Frau Kläne an alle Anwesenden ganz passend: „Was haben Sie zu Coronazeiten mehr oder auch anders gemacht? Was würden Sie heute als gute Erfahrung weiter fortsetzen?“ Nach einer Besinnungspause kamen viele Antworten: häufiger gekocht und neue Rezepte ausprobiert; viel spazieren gegangen; wieder mehr telefoniert, auch und besonders mit anderen Alleinstehenden; viel gelesen … Irgendwie war es für alle eine Zeit der Besinnung auf neue und auch alte Werte! Zu dieser Stimmung passten auch die nachdenklichen Texte von Anselm Grün, die Gisela Kläne vorbereitet hatte … Und so wurden die Teilnehmerinnen nach zwei unterhaltsam nachdenklichen Stunden von Frau Tegeler mit den Worten verabschiedet: „Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist relativ unbedeutend, verglichen mit dem, was in uns liegt!“

Übrigens: Der Sonntagstreff findet ab sofort wieder an jedem ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr im Haus „Die Macher“ statt! Männer und Frauen sind herzlich willkommen!                                                                                                     Fotos: Mechtild Ottenjann


"Macher" starten mit ihren Kursen wieder durch

Cloppenburg  - Martin Kessens - Juni 2021

Es wird wieder richtig lebendig bei den Machern. Viele bewährte und auch neue Aktionen stehen nach einem über siebenmonatigen Dornröschenschlaf vor einem Neubeginn. So startet der Sonntagstreff am 4. Juli um 15 Uhr zu einer gemütlichen Kaffeerunde mit Programm. Am Dienstag, 6. Juli sind um 14.30 Uhr alle aufgerufen, die „Mobil im Alter“ bleiben wollen, denn körperliche Bewegung im Alter ist besonders wichtig, um Stürze zu vermeiden, aber auch, um Lebensfreude zu erhalten. Auch die EDV-Sprechstunde findet ab sofort donnerstags von 10 – 12 Uhr statt. Fragen rund um den PC, das Handy oder Tablet werden in dieser Sprechstunde fachgerecht beantwortet. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter 04471 87688 erforderlich. Es gelten die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln, und die Teilnehmenden müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.


Über den Internetkurs zum Betreuer der Homepage

Cloppenburg – Mechtild Ottenjann  Juni 2021

Nach 42 Dienstjahren bei der Deutschen Bundesbahn, davon 34 Jahre im Schichtdienst, fand Rudolf Lux zunächst mit der Betreuung seiner schlesischen Heimatgruppe und der späteren Vorstandsarbeit auf Vereinsebene ein neues Betätigungsfeld. Bald merkte er jedoch, dass ohne PC nichts ging, und so belegte er einen Internetkurs im Bildungswerk Cloppenburg, der ihn 2007/8 auch zum „Haus der Senioren“ (heute „DIE MACHER. Zu jung, um alt zu sein“) brachte.

 

Lieber Herr Lux, wie sind Sie auf das Haus der Senioren (HdS) aufmerksam geworden?

Als Teilnehmer am Internetkurs des Bildungswerks hatte ich Kontakt zu Derk van Groningen und nahm bald auch an seinen Niederländisch-Kursen teilt. Hierbei erfuhr ich vom Seniorencomputer Club Cloppenburg im Haus der Senioren. Dieses Angebot habe ich gerne wahrgenommen, und schon war ich dabei!

 

Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Ich war noch zu jung, um einfach die Hände in den Schoß zu legen.

 

Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üb(t)en Sie im HdS aus?

Meine ehrenamtliche Tätigkeit begann 2014 mit der Übernahme der Betreuung der Homepage für das Haus der Senioren. Die Homepage musste neu aufgestellt werden, nachdem über ein Jahr keine Aktivtäten stattgefunden hatten. Die Website informiert immer aktuell, übersichtlich gegliedert und umfassend erläutert, was, wann, wo und wie an welchen Tagen angeboten wird. Seitdem bin ich auch im Redaktionsausschuss des Hauses tätig, der ja einmal im Monat auf der Seniorenseite der Münsterländischen Tageszeitung in Wort und Bild von der Arbeit des Hauses der Senioren – heute des „Hauses der Macher“ – berichtet.

 

Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Es ist gut im „Alter" die Möglichkeit zu haben, sich für die Gemeinschaft einzubringen.

 

Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für „DIE MACHER. Zu jung, um alt zu sein“!

Habt Mut, euch auch im Alter im Haus der Macher einzubringen!

 

Lieber Herr Lux, versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung bei den „Machern“ vor?

Ich wünsche mir, dass alle bisherigen Kurse und Treffen, die durch die Corona-Pandemie zum Stillstand gezwungen waren, bald wieder aktiv werden können: mit neuem Schwung und neuen Ideen!                                                                                                                          Foto: privat



Nachruf Edmund Sassen

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Der Förderverein und „die Macher“- ehemals Haus der Senioren trauern um den stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Edmund Sassen, der 72-jährig plötzlich verstorben ist. Seit 2012 übte er das Amt aus und war stets unermüdlich dabei, die Ziele des Fördervereins zu verfolgen, zum Wohle der ehrenamtlich Tätigen und der Seniorenbildung in der Stadt Cloppenburg. Er war aufgrund seiner Agilität vielen ein Vorbild und war am Ausbau und Erfolg der Einrichtung „Haus der Senioren“ maßgeblich beteiligt. Durch seine Vernetzung innerhalb der Stadt konnte er dem Förderverein häufig unbürokratisch zur Seite springen. „Die Macher“ werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 Foto: Martin Kessens


Volle Konzentration bei dem Spargelanagramm: SPARGEL - SUBCREMEPE

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Josef hatte die Lacher auf seiner Seite, als er 20 Minuten zu spät zum Neustart des Kurses „Top im Kopf“ kam. „Ich war beim alten Haus der Senioren“, entschuldigte er sich kleinlaut, „der Mensch ist halt ein Gewöhnungstier“. Er, wie alle 22 Teilnehmenden waren glücklich, dass es endlich wieder losgeht. Nicht nur die Denkaufgaben wurden vermisst, sondern auch die Teilnehmenden untereinander haben den Kontakt entbehrt. In zwei Gruppen zu je elf Teilnehmenden, die alle die drei Gs (geimpft, genesen oder getestet) vorweisen konnten, ging es gleich los. Und Kursleiter Martin Kessens, stellte fest, dass noch nichts eingerostet war. „Wir haben ja auch geübt“, sagt Renate, die, wie die meisten, problemlos gegengleiche Übungen meisterte. Diese kleine Bewegungsübung regt die Bildung von Synapsen an und verbindet die rechte mit der linken Gehirnhälfte. „Das schult die Konzentration und die Aufmerksamkeit“, informiert der Kursleiter. Zum „Warmmachen“ gab es einen Buchstabensalat. Aus verdrehten dreisilbigen Wörtern (Haupthofbahn) wurden schnell die richtigen Lösungen gefunden. Zu Hochzeiten der Pandemie-Bestimmungen mussten im alten Haus der Senioren drei Gruppen eingerichtet werden, um alle Interessierten unterzubringen. Nun haben „die Macher“ die Möglichkeit, wegen des besseren Raumangebotes eine höhere Teilnahmezahl in einer Gruppe aufzunehmen. Auch medientechnisch hat sich eine Verbesserung eingestellt. Das gesponserte Smartboard bietet Möglichkeiten, die Stunden didaktisch flexibler zu gestalten. „Ich habe mich so gefreut“ äußert sich Helene, „und bin schon gespannt auf das nächste Mal am kommenden Mittwoch“. Wegen der noch bestehenden Abstandsregeln sind beide Gruppen ausgelastet. Bei weiteren Interessierten bieten die Macher eine weitere Möglichkeit zur Teilnahme an. Infos: 0447187688                                                                                                                              Foto: Martin Kessens          


Theologischer Glaubensgesprächskreis

Cloppenburg - Matrin Kessens - Mai 2021

Am Mittwoch, 2.Juni um 10:00 Uhr setzt der offene theologische Glaubensgesprächskreis nach mehr als einem Jahr pandemiebedingter Pause seine Arbeit fort. Im neuen Haus der Senioren DIE MACHER, in der Brandstraße 5, diskutiert Dr. Christian Lüken mit den Teilnehmenden das Thema: „Glaube und Theologie im Spannungsfeld von Corona, Digitalisierung und Kirche im Lockdown“. Was sind die theologischen Grundlagen von gestreamten Gottesdiensten? Kann es eine virtuelle Spendung von Sakramenten geben? Wie ist Gottes Handeln im vom Fernsehen übertragenen Segen, z.B. „urbi et orbi“ aus Rom, präsent? Welche Folgerungen sind für das seelsorgliche Handeln der Kirchengemeinden in den Blick zu nehmen? Mit welchen glaubwürdigen und aktuellen Gottesbildern kann es nach der Pandemie weitergehen? Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Ansichten und Überlegungen einzubringen. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Anmeldung und die Einhaltung der Pandemievorschriften (geimpft, genesen, getestet) sind notwendig. Tel.: 04471 87688


Cloppenburg  –  Martin Kessens - Mai 2021

Seit zehn Jahren engagiert sich Mechtild Ottenjann (76) im Haus der Senioren (jetzt: die Macher) und trägt maßgeblich zum Erfolg der Einrichtung bei. Von ihrer 50-jährigen Erfahrung als Lektorin des Jahrbuchs Oldenburger Münsterland und Verfasserin von Aufsätzen, u.a. „starke Frauen“ profitiert das Redaktionsteam der Macher. Auch in der einen oder anderen Veranstaltung ist sie als Teilnehmerin ein gern gesehener Gast.

 Liebe Frau Ottenjann, wie sind Sie auf das Haus der Senioren (HdS) aufmerksam geworden?

Oh, das HdS kenne ich schon lange. In den Gründungstagen warb uns Otto Wüstefeld als Mitglied für den Verein. Später bat mich Heinrich Havermann, der seinerzeitige Vorsitzende des HdS, im Redaktionsteam mitzuarbeiten. Herr Havermann kannte mich und meine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit für den Heimatbund Oldenburger Münsterland, bei dem er mehrere Jahre als Geschäftsführer tätig gewesen war.-

 Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Nach dem Tode meines Mannes musste ich mich neu erfinden. Da habe ich mich über die Anfrage von Herrn Havermann zur ehrenamtlichen Mitarbeit im HdS sehr gefreut. Ich werde ihm stets dankbar sein, dass er mich abgeholt hat.

 Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie im HdS aus?

Wie schon gesagt, ich bin Mitglied des Redaktionsteams. Es macht mir Spaß, mich dort einzubringen. Einige Gruppen und Veranstaltungen habe ich – vor Corona – dabei besonders redaktionell betreut, z.B. die „Café Alzheimer“-Gruppe oder den Frühstückstreff. Mein Spezialgebiet waren/sind Interviews mit Personen verschiedener Altersgruppen, die sich von der Arbeit im HdS angesprochen fühl(t)en.

 Nennen Sie mir bitte fünf Schlagworte, die das HdS charakterisieren!

Einmal weg von den Schlagworten: Ich komme gerne ins Haus der Senioren, weil ich mich dort wohl fühle, auf Gleichgesinnte treffe, Spaß habe. Danach gehe ich frohgelaunt durch den Tag!

 Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Fange nie an aufzuhören; höre nie auf anzufangen!

 Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Liebe das Leben, das Du lebst! Mach was draus!

 Versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung im HdS  jetzt: bei den Machern vor?

Im neuen Haus mit seinen neuen räumlichen Möglichkeiten wünsche ich mir – nach Corona – noch mehr Kommunikation verschiedener Altersgruppen untereinander. Ich fände altersübergreifende Diskussionsrunden und/oder Informationsveranstaltungen zu Themen der Kultur, Umwelt, Wirtschaft oder Politik interessant. Man könnte auch gemeinsame Theater- oder Konzertbesuche planen und zusammen vorbereiten. Dichterlesungen fände ich spannend. Und wer fragt uns Alte eigentlich nach unseren Erfahrungen, die wir an Jüngere weitergeben können.                                                 Foto: © Andreas Kläne


"Alte Sorten" - alte Birnensorten

 

 Buchempfehlung von Mechtild Veerkamp

 

 „ALTE SORTEN“ von Ewald Arenz

 

Da ich auch schon zu den älteren Sorten gehöre, hat mich der Titel neugierig gemacht.

Im Buch sind es allerdings die alten Birnensorten, die man beim Lesen förmlich auf der Zunge spürt.

 

Zwei Frauen begegnen sich, die eine jung und wütend, ist auf der Flucht vor allem und jedem, die andere, auch eine Einzelgängerin, bewirtschaftet allein einen Hof. Diese so unterschiedlichen Frauen auf der Suche nach der eigenen Welt, nähern sich bei der gemeinsamen Arbeit an und sprechen über das, was sie von anderen Menschen trennt. Man spürt fast körperlich die Wut oder die Trauer der beiden.

 

Ein wunderbarer Roman über Freundschaft und Akzeptanz und über das Entstehen und Zulassen von Nähe. Eine sensibel und einfühlsam erzählte Lebensgeschichte. Sehr empfehlenswert, nicht  nur für ältere Sorten.  

 

 


Spende ermöglicht digitale Präsenz im "Macherhaus"

 

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Die ältere Generation sollte in der Pandemie nicht vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden, waren sich die Vertreterinnen des Macherhauses und Vertreter des Lion-Clubs bei einer Spendenübergabe in Höhe von 2.000,00 Euro einig. Dieses Geld sei gut angelegt, sagte Büroleiterin Theresia Ostrowski, denn es werde für ein digitales Smartboard investiert, so dass sich per Videokonferenzen Teilnehmende zu den verschiedenen Kursen zuschalten könnten.

Mit dem Umzug in das neue Macherhaus solle auch ein „digitaler Aufschwung“ einher gehen, ergänzte Bildungswerksleiterin Ilona Heydt. Die Diskussion unter den Lions-Mitglieder führte schnell zum positiven Ergebnis für das Macherhaus. „Die Förderung passt gut in unsere Satzung, und es ist eine Zukunftsinvestition“, sagten Präsident Detlev Heinrich und Hans – Jürgen Thurau als Vorsitzender vom Förderverein der Lions.                                                            Foto: Martin Kessens, v. links:  Ilona Heydt, Hans-Jürgen Thurau, Theresia Ostrowski und Detlev Heinrich

Der Mai ist gekommen...

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Der Monat, der morgen beginnt, hat viele Namen: Bleuet, Blühmond, Blumenmond, Winnemond, Wonnemond, Wonnemonat. Spätestens beim letzten Begriff wussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses „Top im Kopf“ Bescheid. Der Mai war das Thema vor einem Jahr im alten Haus der Senioren, und diese warten voller Ungeduld darauf, dass es bald wieder losgeht, und zwar im neuen Macherhaus. „Die grauen Zellen müssen dringend wieder auf Trab gebracht werden“ wünscht sich Kursteilnehmerin Gerda Meisel, und sie lässt die vergangene Stunde von 2020 noch einmal Revue passieren. Mit „Wonne“ im heutigen Begriffszusammenhang habe der alte Monatsname nichts zu tun“, erinnert sich Gerda Meisel. Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein, eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ gleich „Weidemonat“, und schon machte es klick bei den Teilnehmenden. „Weidemonat“, wahrscheinlich wurden die Tiere in diesem Monat wieder auf die Weide getrieben.  Es ist wohl der Monat mit den meisten Feiertagen des ganzen Jahres. Los geht es mit dem Tag der Arbeit, der bis ins Jahr 1886 zurückverfolgt werden kann, als die Forderung in Chicago nach einem Acht-Stunden-Tag lauter wurden, und die Arbeiter die Arbeit niederlegten. Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam (dieses Jahr allerdings im Juni), dazu der Marienmonat, der besonders der Gottesmutter gewidmet ist, haben religiöse Hintergründe. Dazu kommt der Muttertag, der in den USA Ursprung der Frauenbewegung war. „Und nicht zu vergessen, den 23. Mai, als Tag des Grundgesetzes“, macht Meisel im Rückblick aufmerksam, „vorher aber gedenkt man des Kriegsendes am 8. Mai“. Amüsiert erinnert sich die fitte Seniorin an das Gedicht von Wilhelm Busch „Der Maikäfer“, den die Teilnehmenden rückwärts geschrieben entziffern mussten, und als „Lustaufgabe“ zu Hause auswendig lernen durften. Auch Heinrich Heines Gedicht „Im wunderschönen Mai“ spielte im letzten Jahr eine Rolle. Wer konnte noch umschriebene Mailieder am besten erraten? Eine Aufgabe, die sich nun an unsere Leserinnen und Leser richtet. Um welches Maienlied handelt es sich?

Der Wonnemonat macht die Seele frisch und frei

Bei diesem Lied muss man vorsichtig sein

Bayerische Begrüßung des Wonnemonats

Der Wonnemonat betätigt sich als Maler

Ein Lied, in dem „Krieg“ vorkommt

Ein niederländisches Volkslied, das eine Jahreszeit verabschiedet

 

Der Wonnemonat ist zum Lachen

Lösung:

Alles neu macht der Mai

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus

Grüß Gott, du schöner Maien

Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün

Maikäfer flieg

Der Winter ist vergangen ich seh‘ des Maienschein

 

Der Mai, der Mai, der lustige Mai


Wer seine grauen Zellen auf Trapp bringen möchte, kann ab Montag, 3. Mai Lustaufgaben aus dem Macherhaus, Brandstraße 5 abholen und somit die Zeit bis zum persönlichen Treffen im Kurs „Top im Kopf“ verkürzen. Vorher bittet das Macherhaus um telefonische Kontaktaufnahme unter 04471 87688.


Nachruf Theresia Johannes

Cloppenburg - Peter Maisel - April 2021

Das Büro im Haus der Senioren und besonders die Mitglieder des Singekreises "Pflege alten Liedguts" sind traurig über den Tod von Theresia Johannes, die am 03. April  gestorben ist. Sicherlich werden sich auch die Mitglieder der "Senioren Musikanten", deren aktives Mitglied sie viele Jahre war, noch an ihre Mitspielerin erinnern.

Die Verstorbene war über zwei Jahrzehnte begeistertes Mitglied des Singekreises. Mit ihrem Akkordeon, das sie konzentriert spielte, begleitete sie im Zusammenspiel mit weiteren Instrumenten, deren Gesänge.

Bei den unterschiedlichsten Auftritten der Gruppe im Haus der Senioren und im Bildungswerk erlebten die Besucher viele unterhaltsame Stunden. Auch in verschiedenen auswärtigen Einrichtungen für die ältere Generation war die Gruppe ein gern gesehener Gast, der den Bewohnern die Freude am Gesang vermitteln und sie zum Mitsingen veranlassen konnte.

Während der langjährigen Mitgliedschaft lernte sie die einzelnen Gruppenleiterinnen und deren Arbeitsweisen und die Verantwortlichen für das Haus der Senioren kennen.

Für ihre Bemühungen mitzuhelfen, dass bekanntes und auch weniger bekanntes Liedgut und Melodien nicht in Vergessenheit geraten und für zukünftige Generationen erhalten bleiben, sind alle, die mit ihr zusammen arbeiten durften, sehr dankbar.

Alters- und gesundheitliche Beschwerden zwangen Theresia Johannes, sehr zum Leidwesen der Gruppe, ihre Aktivitäten und Besuche einzustellen.

Alle, die sie als freundlichen und pflichtbewussten Menschen, der nur krankheitsbedingt eine Übungsstunde ausfallen ließ, kennen und schätzen lernten, werden sie in guter Erinnerung behalten.                                       Foto: Peter Maisel


Als "Fotograf vom Dienst" ist er immer zur Stelle

Cloppenburg  - Mechtild Ottenjann - April 2021

Schon seit 2001 engagiert sich Derk van Groningen im Haus der Senioren (HdS). Als Niederländer, der als studierter Anthropologe und Soziologe viel in der Welt herumgekommen ist – u.a. war er als Entwicklungshelfer eine lange Zeit in vier afrikanischen Ländern tätig –, hat ihn die Liebe im Jahre 2000 in Cloppenburg heimisch werden lassen.

 Lieber Herr van Groningen, wie sind Sie auf das HdS aufmerksam geworden?

Über Frau Hungerbühler, die ich im Katholischen Bildungswerk traf. Sie erkannte meine Bereitschaft zu einem ehrenamtlichen Engagement und verwies mich an Maria Albers, die seinerzeitige Büroleiterin des HdS. Frau Albers suchte damals dringend jemanden, der bereit war, sein Wissen über das damals ja noch „junge“ Computerwesen an seine Altersgenossen weiterzugeben.

 Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Es war nicht mein Ding, im Rentenalter still zu sitzen! Ich wollte etwas für die Gemeinschaft tun. Zudem wollte ich als Ausländer schnell hier Fuß fassen und die Cloppenburger kennenlernen.   

 Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie im HdS aus?

Neben den Computerkursen, die ich bis 2016 gegeben habe, bin ich von Beginn an Mitglied des Redaktionsausschusses, der sich einmal im Monat trifft, um die Seniorenseite in der Münsterländischen Tageszeitung zu erstellen. Als „Fotograf vom Dienst“ bin ich zudem immer zur Stelle, wenn ich gebraucht werde.

 Nennen Sie mir bitte fünf Schlagworte, die das HdS charakterisieren!

Zusammenarbeit – Kollegialität – Engagement – angenehme Arbeitsatmosphäre – nette Kollegen

 Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Es ist gut, wenn man im Alter keine Zeit hat, ans Älterwerden zu denken. Auch die Generation 65+ sollte weiter aktiv und an Vielem interessiert bleiben!

 Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Der neue Name „Die Macher“ bedeutet: Komm zu uns! Mach mit! Fühl Dich jung!

 Versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung im HdS vor?

Zunächst warten wir alle auf ein Ende der Corona-Pandemie. Das will vorbereitet sein. Die „eingeschlafenen“ Kurse müssen schnell reaktiviert werden; viele warten darauf, dass endlich auch die Weichen für neue Angebote gestellt werden, die Geist und Körper jung halten sollen. Umwelt, Kultur, Wirtschaft, das sind nur ein paar der Themen, die auch uns Alte bewegen und die angepackt werden müssen!                                         Foto: Mechtild Ottenjann


Offener Treff braucht einen Concierge

Haus der Senioren und die Ehrenamtsagentur wollen gemeinsam Freiwillige für verschiedene Aufgaben gewinnen

Cloppenburg - Martin Kessens - März 2021

Gemeinsam neue Ehrenamtliche gewinnen, haben sich das Haus der Senioren (HdS) und die Ehrenamtsagentur auf die Fahnen geschrieben. „Für den Neustart nach den Corona-Einschränkungen wollen wir gerüstet sein“, sagt Büroleiterin des HdS Theresia Ostrowski und hofft mit der Ehrenamtsagenturleiterin Jutta Klaus auf viele Interessentinnen und Interessenten. Mit dem Umzug des HdS haben sich neue Möglichkeiten ergeben. Ein offener Treffpunkt, wo sich Menschen bei Kaffee und Tee treffen können, um zu klönen, sich über die Angebote des Hauses zu informieren oder sich selbst zu engagieren, ist das Kernstück des neuen Konzepts, das an der Brandstraße fünf verwirklicht werden soll. Für den offenen Treffpunkt werden kontaktfreudige Personen gesucht, die Freude an Begegnungen mit Menschen haben, die verantwortungsvoll und selbstständig den Treffpunkt zu einer Wohlfühloase gestalten können- eine/einen Concierge. Betrachte, man die der Concierge zugeschriebenen Aufgaben, wie z.B. Begrüßung ankommender Gäste, Erfüllen von Anliegen und Sonderwünsche der Gäste, Auskünfte und Empfehlungen aussprechen, in diesem Fall für Angebote im HdS, und Gewinnen und Erschließen neuer Gästekreise, so passe die Beschreibung auch zu den gewünschten Tätigkeitsfeldern der Personen, die wir suchen, sagt Ostrowski. „Aus einem Fundus von z.Zt. 512 registrierten Ehrenamtlichen sollte es möglich sein“, meint Klaus und ergänzt, dass die Agentur in 2020 141 Freiwillige ins Ehrenamt vermittelt habe. „Wir sind eine lebendige Agentur, die auch schnell auf neue Herausforderungen, wie z.B. aktuell in der Coronakrise mit Einkaufshelferinnen und -helfern, reagiert. Die Bereitschaft auch im neuen HdS unterstützend zu helfen, sei nicht nur bei ihr persönlich, sondern auch beim Team groß, sagte Klaus, denn einige ehrenamtlich Tätige z. B. für einen Englischunterricht und für den Doppelkopf seien ja bereits über die Agentur vermittelt worden. Die ehrenamtliche Tätigkeit kann individuell gestaltet werden. Gewünscht wird, dass der Treffpunkt ganztägig geöffnet ist und eine Ansprechpartnerin oder -partner neben dem ehrenamtlichen Bürodienst zugegen ist. Grundsätzlich ist aber jede Person willkommen, die mit ihrem Können und Wissen sich einbringen möchte. „Wir sehen uns als Knotenpunkt bürgerschaftlichen Engagements vor Ort. Wir vermitteln nicht nur ins Ehrenamt, sondern wir entwickeln in unserem Netzwerk (mit dem Mehrgenerationenhaus und dem Haus der Senioren) Projekte, die wir gemeinsam umsetzen. Wir beobachten als sogenannte Seismografen die Veränderungen in der Gesellschaft und können auf den Bedarf vor Ort reagieren“, fasst Klaus zusammen und verspricht auch ihr Engagement bei der aktuellen Suche nach neuen Ehrenamtlichen für das HdS.                                     


"Eine sinnvolle Aufgabe neben den Hobbys"

Mechtild Veerkamp engagiert sich seit 2012 im Haus der Senioren in Cloppenburg

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann -

März 2021

Seit 2012 engagiert sich Mechtild Veerkamp im Haus der Senioren (HdS). Vorher war sie 39 Jahre lang in einem Industrieunternehmen in verschiedenen Funktionen tätig, u.a. als Exportleiterin, als Reise- und Eventmanagerin und als Assistentin der Geschäftsführung.

 Liebe Frau Veerkamp, wie sind Sie auf das HdS aufmerksam geworden?

Zufällig traf ich Maria Albers, die seinerzeitige Büroleiterin des HdS, in der Stadt. Sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, im HdS mitzuarbeiten. Da ich Maria schon lange kannte, bin ich zu einer Besprechung dorthin gegangen – und geblieben. Ich hatte keine Vorstellung davon, was mich hier erwarten würde und wurde angenehm überrascht.

 Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

 

Nach meinem Eintritt in den Ruhestand suchte ich neben meinen Hobbys eine sinnvolle Aufgabe in der Gemeinschaft. Und im HdS habe ich sie gefunden. Es ist eine absolute Bereicherung, in entspannter Atmosphäre neue Menschen kennenlernen zu dürfen, mit ihnen arbeiten und etwas Neues auf die Beine stellen zu können.

 

 

Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie im HdS aus?

 

Ich bin Vorstandsmitglied sowohl vom HdS als auch im Förderverein des HdS. Zusammen mit anderen engagiere ich mich im Bürodienst. In Zusammenarbeit mit Frau Brendel-Ellmann vom CineCenter leite ich zudem das Kinoprojekt; einmal im Monat gibt es nachmittags den „Besonderen Film“, speziell für Senioren. 

Nennen Sie mir bitte fünf Schlagworte, die das HdS charakterisieren!

Informativ – kompetent – harmonisch – fröhlich – willkommen

 

Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Wenn Jung und Alt aufeinander zugehen, kann viel bewegt werden.

 

Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Ein Treffpunkt für Jung und Alt – mitten in der Stadt, mitten im Leben!

Oder: Machen Sie es wie ich, kommen Sie einfach mal rein und bleiben für länger …

 

Versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung im HdS vor?

Als zusätzliches Angebot könnte ich mir gemeinsame Theater- und/oder Konzertbesuche vorstellen. Ab und zu fände ich auch einen zwanglosen Dämmerschoppen mit guten Gesprächen schön. Vom harmonischen Miteinander profitieren doch schließlich alle – Jung und Alt!

 

 

 

Foto: © Derk van Groningen

 

 

 

 



Neuer Kurs soll Körper und Geist fördern und fordern

Life-Kinetik-Präventionscoach verspricht Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - März 2021

Alle warten auf einen Neustart, auf Begegnungen, auf Treffen, auf Kontakte. Auch das Haus der Senioren (Die Macher) steht in den Startlöchern, wenn es endlich grünes Licht für Lockerungen bezüglich der Corona-Bestimmungen geben wird. Mit einem ersten neuen Angebot soll es am Montag, dem 26. April, losgehen. „Koordinationstraining für Erwachsene“ heißt es über zehn Nachmittage. Es handelt sich um einen Präventionskurs, der von den Krankenkassen bezuschusst und vom Life-Kinetik Präventionscoach Martin Kessens geleitet wird. „Durch das kombinierte Koordinationstraining werden die koordinativen Fähigkeiten nachhaltig verbessert“, verspricht Kessens, Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich positiv auf die Reaktionsfähigkeit sowie Gleichgewichtsfähigkeit auswirke, ergänzt er. Dieser Kurs fordere und fördere Körper und Geist. Die Konsequenz: Stärkung der Leistungsfähigkeit, Flexibilität, der Fitness und der Koordinationsfähigkeit. „Nichts muss man können, und Fehler sind erwünscht“, bringt es Kessens auf den Punkt, „durch unorthodoxe Bewegungen, lernt unser Gehirn, und es werden neue Verbindungen zwischen den Hirnzellen gebildet, die für kreatives Denken erforderlich sind“, ergänzt er. Der Kurs ist als komplexe Gesamtkörperkoordination zu verstehen, was zu einer harmonischeren und kontrollierten Bewegungsfolge führen solle, die in allen Bereichen des Lebens positiv unterstützend wirken könne. Der Kurs ist speziell auf Seniorinnen und Senioren zugeschnitten, bringt Spaß und hält sowohl körperlich als auch geistig kleine Herausforderungen bereit. Teilnehmenden wird empfohlen, im Vorfeld mit ihrer Krankenkasse Kontakt aufzunehmen und in Sportkleidung zu erscheinen. Sollte der Beginn des Kurses am Montag, dem 26. April, noch nicht erlaubt sein, so wird Woche für Woche ein neuer Termin angesetzt.

Anmeldung unter 04471 87688 oder 980538.                                                                                                 Foto: Sperveslage


Nachruf Renate Engelmann

Der Vorstand für das Haus der Senioren und das Seniorenbüro trauern um Renate Engelmann, die am 22. Februar 2021 verstorben ist. Besonders werden die Besucher des Café Alzheimer und die Teilnehmer des Gedächtnistrainings über ihren Tod bestürzt sein.

Im August 2005 begann Renate Engelmann ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Haus der Senioren, die sie 2018 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Mit dem Team des Café Alzheimer, das in die jährlich wiederkehrenden größeren Veranstaltungen und Sommerausflüge viel Energie investierte, fand sie eine Tätigkeit, die ihr Freude bereitete. Als Kassenführerin verwaltete sie einige Jahre die Finanzen der Gruppe. In Zusammenarbeit des Hauses der Senioren mit Cloppenburger Gymnasien ergab sich für Renate Engelmann die Gelegenheit, sich mit jungen Menschen über einen längeren Zeitraum zu einem Gedankenaustausch zu treffen. Im Jahr 2011 übernahm sie zusätzlich die Leitung des „Gedächtnistrainings“. In ihren Übungen wurden Flexibilität des Denkens, Fantasie und Kreativität angeregt und so Konzentration, logisches Denken und Merkfähigkeit geschult, zum Spaß und zur Freude der Teilnehmer.

An ihr freundliches Wesen werden sich alle gern erinnern, die sie kannten und mit ihr zusammenarbeiten durften.


Steckbrief: Motto "Wissen weitergeben - Wissen bewahren"

Cloppenburg - Februar 2021 -

Seniorenbüro

Gerhard Mastall ist 67 Jahre alt und ist seit 2017 im Haus der Senioren aktiv. Sein ausgeübter Beruf als Techniker kommt dem Haus gerade in diesen Umzugszeiten von der Geschwister-Scholl-Straße in die Brandstraße gerade recht. Denn die EDV- und Telefoninstallation liegt in seinen bewährten Händen. „Und es klappt alles hervorragend“, lobt Theresia Ostrowski den engagierten Ehrenamtlichen

 Gerhard, wie bist du auf das Haus der Senioren (HdS) aufmerksam geworden?

Beim „Männerfrühstück“ im Bildungswerk habe ich vom HdS

von Dieter Thomée und Martin Kessens erfahren.

 Was war deine Motivation, dich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Nach meinem Eintritt ins Rentnerleben wollte ich meine Kenntnisse (Computer / Smartphone e.t.c.) an interessierte Seniorinnen und Senioren weitergeben. 

Welche ehrenamtliche Tätigkeit übst du im HdS aus?

Im HdS werden viele Kurse angeboten, und ich vermittle im Bereich Computer / Smartphone meine Kenntnisse an Interessierte in diesem Bereich.

Außerdem arbeite ich im Vorstand mit und kümmere mich um die Technik im Haus. 

 Nenne fünf Schlagwörter, die das HdS charakterisieren!

Power – Ideen – sinnvolle Freizeitgestaltung – Kommunikation –

Wissen weitergeben - Wissen bewahren

 Erläutere den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“

Aktiv im Alter - Engagement -

 Verfasse eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS.

„Du bist niemals zu alt, um jung zu sein“

 Schaue in die Zukunft: wie stellst du dir die weitere Entwicklung des HdS vor.

 Integriert in die Gemeinschaft und rege besucht.




"Statt einsam zu Hause - gemeinsam aktiv"

Zu jung, um alt zu sein!

 - ist Jürgen Gierenstein (68)

 

Er war Jurist bei einer Versicherungsgesellschaft in Köln und engagiert sich seit 2017 im Haus der Senioren (HdS)

Wie bist du auf das HdS aufmerksam geworden?

Durch meine Frau. Wir suchten im Rahmen des Schulprojektes „Alt und Jung im Gespräch“ am ULF eine/n Senior/Seniorin für unseren Sohn.

Was war deine Motivation, dich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Nach meinem Umzug aus Köln wollte ich neue Menschen kennenlernen, die ähnliche Interessen haben wie ich und sich, wie ich, noch zu jung fühlen, um nur Zeitung zu lesen und spazieren zu gehen.

Welche ehrenamtliche Tätigkeit übst du im HdS aus?

Ich bin seit 2019 stellvertretender Vorsitzender und zuständig für die finanziellen Angelegenheiten im HdS. Außerdem bin ich regelmäßig im Bürodienst tätig.

Nenne fünf Schlagwörter, die das HdS charakterisieren!

Kreativ – aktiv – engagiert – gemeinsam – familiär - offen

Erläutere den Slogan „Zu jung, um alt zu sein!“

Nach Vollendung des 65. Lebensjahres liegt laut Statistischem Bundesamt die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen bei noch 21 Jahren und bei Männern bei noch 18 Jahren. Diese Zeit ist einfach viel zu kostbar, um sie zu Hause vor dem Fernseher zu verbringen.

Verfasse eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Statt einsam zu Hause – gemeinsam aktiv.

Schaue in die Zukunft: wie stellst du dir die weitere Entwicklung des HdS vor.

In den neuen Räumlichkeiten und nach Ende der Corona-Pandemie könnte ich mir zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten Folgendes vorstellen:

·         Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Tee auch außerhalb von Veranstaltungen

·         Gemeinsame Aktionen mit ortsansässigen Händlern (Buchpräsentationen, Modenschau)

·         Vorträge zu Themen, die für Seniorinnen und Senioren interessant sind (Gesundheit, Pflege, Betreuung, Patientenverfügung, Erbrecht)

 

·         Umgang mit sozialen Medien (Chatdienste, Videodienste, Telemedizin)


Nachruf Hans-Karl Jäger

Cloppenburg - Martin Kessens - Januar 2021

Man kann ihn wohl als Pionier der übergemeindlichen Seniorenarbeit in der Stadt Cloppenburg nennen. Hans-Karl-Jäger ist kurz vor Weihnachten 96- jährig verstorben. Ehrenamtliche und Gäste des Hauses der Senioren (HdS) trauern um eine großartige, humorvolle und menschenfreundliche Person. „Ohne seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz wäre das HdS nach Auslaufen der Bundesförderung nicht da, wo es jetzt steht“, sagen einhellig seine Nachfolgerinnen und Nachfolger im Vorstand des HdS und im Förderverein. Soweit die Corona-Bestimmungen es zuließen, haben viele Seniorinnen und Senioren ihre Trauer auf einer Kondolenzliste ausgedrückt.