Aktuelles

"Kultourfahrten": Gruppe sprudelt vor Ideen

Cloppenburg - Martin Kessens - Dezember 2021

Die Begeisterung ist deutlich zu spüren und die Ideen sprudeln nur so. Durchgeplant hat die neue Reisevorbereitungsgruppe der „Macher-Kultourfahrten“ das kommende Jahr mit monatlichen Eintagesfahrten. Doch ob daraus etwas wird, steht aufgrund der unsicheren Pandemielage noch in den Sternen. Die Ziele der Kultourfahrten sind überwiegend im nordwestdeutschen Raum angesiedelt, und als Kooperationspartner ist wieder Kohorst-Reisen mit im Boot. Die Hoffnung, dass es einen Neustart der „Kultourfahrten“ gibt, ist groß, denn die Nachfragen nach den beliebten Reisen ist deutlich bei den Machern zu spüren. „Wir sind froh, dass die „Kultourfahrten“ wieder zurück sind“, sagt der Leiter der Vorbereitungsgruppe Martin Kessens“, „denn im damaligen Haus der Senioren hatten die „Kultourfahrten“ in Verbindung mit dem Bildungswerk ihren Ursprung“, ergänzt er. Bereits im Februar soll es mit einer Halbtagesfahrt in die Nachbarstadt Friesoythe gehen. Eine abwechslungsreiche Fahrt führt die Teilnehmenden durch die Eisenstadt und deren Umgebung. Typische Kirchdörfer, Moorsiedlungen entlang der Fehnkanäle und die mittelalterliche Findlingskirche in Altenoythe sind u.a. das Ziel dieses Nachbarschaftsbesuches. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Grünkohlessen. Weitere geplante Ziele sind im März das Glockengießermuseum in Gescher, das Alte Land im April, der Ohlsdorfer Friedhof im Mai, das Strohmuseum in Twistringen im Juni, die Krummhörn im Juli, das Künstlerdorf Worpswede im August, das Saterland mit der Kapelle Bokelesch im September, Leer mit einem Tee-Verarbeitungsbetrieb im Oktober und Besichtigung der Großleitstelle in Oldenburg im November. Wenn die Termine feststehen, können sich Interessierte sowohl direkt über einen Link bei Kohorst-Reisen als auch telefonisch anmelden. Anmeldungen für die Februarfahrt nehmen die Macher vor Ort entgegen. Komplettiert wird das Reiseprogramm mit einer Drei-Tages-Fahrt (zwei Übernachtungen) nach Bad Gandersheim zur Landesgartenschau und zu den Domfestspielen. Da die Landesgartenschau eventuell verschoben wird, ist ein Besuch der „documenta“ in Kassel als Alternative geplant. Auch die beliebten Opernfahrten zur Staatsoper nach Hamburg werden wieder aufgenommen. „Alles unter Vorbehalt“, macht die Vorbereitungsgruppe deutlich und bittet, auf die Ankündigung in der Tagespresse zu achten.

 

Foto: Ostrowski - Die Vorbereitungsgruppe der Macher-Kultourfahrten von links Martin Kessens, Elisabeth Schlömer, Elisabeth Marks, Ilse Weyer, Andreas Langer, Denise Kathmann (Kohorst-Reisen) Maria Freytäger


Ein Leckerbissen der "Macher Kulturfahrten"

Cloppenburg - Martin Kessens - Dezember 2021

Einen besonderen Leckerbissen bieten die „Macher-Kultourfahrten“ in Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenenbildung für die Herbstferien vom 17. bis 28. Oktober an. Ziel einer zehntägigen Studienreise ist Armenien. Das Land im Kaukasus ist ein geheimnisvolles Land, das den Besucher augenblicklich in seinen Bann zieht. Es versetzt einen scheinbar gleichzeitig Jahrhunderte zurück und lenkt doch alle Sinne auf das Hier und Jetzt. Seine wechselvolle Geschichte ist durchwoben von Sagen und Sagenhaftem. Charakteristisch dieser Reise mit der Begleitung von Martin Kessens sind die Begegnungen. Teilweise Mittag- und Abendessen finden bei armenischen Familien statt. Gespräche mit einem Bürgermeister, einem Geistlichen der armenischen Kirche und Besuch auf einem Weingut mit Weinverkostung stehen neben den touristischen Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Informationen und ein Anmeldeformular gibt es unter www.tms.travel/Kessens oder unter 04471 8506780 oder in gedruckter Form bei den Machern und im Bildungswerk.

Bild: Originelle und zeitgenössische Kunstwerke sind in einem Kunstmuseum unter freiem Himmel in der Hauptstadt Yerevan zu sehen


"Die Slogans haben mich angesprochen, das passt zu mir"

Cloppenburg  – Mechtild Ottenjann - Dezember 2021

Geboren im „Kohlenpott“, aufgewachsen in der Nähe von Duisburg und seit 1978 in Cloppenburg beheimatet, möchte die pensionierte Studienrätin Hildegard Schmitz, aktiv das Geschehen   im Haus „Die Macher“ mitgestalten.

 Liebe Frau Schmitz, wie sind Sie auf das Haus der Senioren, heute „Die Macher“, aufmerksam geworden?

Meine Pensionierung liegt noch nicht so lange zurück. Deshalb habe ich das „Haus der Senioren“ nur noch kurz kennengelernt. Über das Bildungswerk hatte ich seinerzeit Kontakt mit dem Haus aufgenommen und mich dort schon mit einigen Ideen eingebracht. Nachdem nun die „Macher“ in der Brandstraße sind, bin ich wirklich aktiv dabei!

 Was reizte Sie, eine Aufgabe bei den „Machern“ zu übernehmen?

„Mach mal was Kreatives!“ – „Mach mal was Verrücktes“, das und auch der Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ haben mich angesprochen. Das passt zu mir! Und bei den „Machern“ wurde ich mit offenen Armen empfangen. Ich empfinde die Menschen bei den Machern als sehr hilfsbereit, wertschätzend, zugewandt. Es ist Leben, Lebendigkeit im Haus, und das tut mir gut! Hier fühle ich mich richtig wohl!

 Welche Aufgabe haben Sie übernommen?

Ich habe mich zunächst spontan angeboten, den Bürodienst mit zu übernehmen. Das macht mir ausgesprochen viel Freude!

 Haben Sie sich noch zusätzlich eingebracht – zum Beispiel einen Kurs angeboten?

Ja, das habe ich wirklich. Passend zu meinem Neu-Einstieg habe ich zunächst unter dem Motto: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ einen Gesprächskreis angeboten: Ich war neu, das Haus war neu, Corona schien sich zurückzuziehen, bot also eine neue Chance. Anhand von Literatur haben wir – die interessierten Teilnehmer und ich – über den Sinn dieses Spruches gemeinsam nachgedacht.

 Werden Sie auch im nächsten Jahr etwas bei den „Machern“ anbieten?

Zunächst wird es einen neuen Gesprächskreis unter dem Oberbegriff „Munter bleiben“, Anregendes für Körper, Geist und Seele, geben. Geplant sind drei Gesprächsrunden: am 27. Januar „Was ist Glück?“ auf der Basis von F. Lelord „Hectors Reise“, am 10. Februar „Leben früher und heute“ in Anlehnung an das Buch „Marie des Brebis“ von C. Signol und am 17. Februar ein Film zum Thema „Fröhlich in den Frühling“.

 Mir scheint, da schlummern noch mehr Ideen in Ihnen!?

Ja, durch mein Engagement bei den Machern habe ich den Eindruck, dass das Thema „Bewegung“ für die ältere Generation sehr wichtig ist. Deshalb überlege ich, wie ich dort, gerne auch zusammen mit anderen gemeinsam, unterwegs sein kann.

 Liebe Frau Schmitz, ich bedanke mich für das informative Gespräch und wünsche Ihnen viele interessierte Zuhörer und Mitstreiter!

Foto: privat


Nachruf - Anni Bahlmann

Cloppenburg - Peter Maisel - Dezember 2021

 Anni Bahlmann, ehemalige ehrenamtliche Mitarbeiterin im Haus der Senioren, ist gestorben. Mit anderen Ehrenamtlichen leistete sie an unterschiedlichen Werktagen hier Bürodienst. Ihre "Mitstreiter" in den Jahren 2002 bis 2010 werden sich bestimmt noch gut an ihre ruhige und freundliche Art erinnern.

Neben dem Führen von Telefonaten gehörten auch zu ihren Aufgaben die Information und Beratung von Besuchern über Veranstaltungen im Haus der Senioren und über Angebote an Arbeitsgruppen und Kursen. Darüber hinaus informierte sie auch über weitere Angebote in der Stadt Cloppenburg für die ältere Generation.

 

Das soziale Engagement der Verstorbenen führte diese zu ehemaligen „Stammbesuchern“ des Hauses, die aus alters- oder gesundheitlichen Gründen den Veranstaltungen fernbleiben mussten. Mit ihren Besuchen hielt sie noch längere Zeit den Kontakt zu ihnen aufrecht. Auch in Pflegeeinrichtungen und im Krankenhaus besuchte Anni Bahlmann viele Jahre alte und erkrankte Menschen.                   Foto: privat


Ein Co-Therapeut auf vier Pfoten

WAU   - Weitermachen als Underdog

 

Moin Leute,

hier ist wieder die 11-jährige coole Hundedame Amy, euer Coach für Sozialkompetenz im Ruhestand. 2021 ist fast passé. Zeit für meinen speziellen Jahresrückblick.

Der Jahresbeginn hätte für mich nicht besser sein können. Kaum Knallerei. Warum nicht immer so!

Im April fand dann der voriges Jahr ausgefallene Kururlaub auf Borkum statt. Hatte mich schon lange drauf gefreut. Endlich mal wieder in den Dünen geworfenen Tennisbällen hinterherjagen. War ziemlich enttäuscht, als ich gesagt bekam, Tennisbälle jagen, sei zu gefährlich. Ich könnt mir wieder `nen Kreuzbandriss zuziehen. Ihr alten „Schwarzseher“!

Na gut. Schwenke ich eben auf Badekur um. Nichts ist im Frühjahr so erfrischend, wie ein Bad in der Nordsee! Kam aber auch nicht so gut. Ich würde viel zu viel Dreck in die Ferienwohnung tragen. Spielverderber! Mag ja sein, dass es so ist. Aber was kann ich dafür, dass ich so´n langes, dichtes Fell hab, an dem der Sand nur so kleben bleibt?

Hab mich dann auf die Erkenntnis besonnen: Abstriche machen, gehört zum Leben! Oder anders ausgedrückt: „Simplify your life“! Waren also nur noch Spaziergänge angesagt. Nicht wirklich prickelnd, weil man nirgendwo einkehren konnte. Alle gastronomischen Betriebe dicht. Lockdown eben.

Nach 6 Tagen dann das Aus von meinen Chefs. Ihnen würde das chinesische Essen allmählich zum Halse raushängen. Was kann ich dafür, dass die Gastronomie nicht offen hat und auf weiter Flur nur der Chinese gegenüber einen Außer Haus Verkauf anbietet? Hab ihnen gesagt, sie sollen sich nicht so anstellen. Meine Futtersorte wechselt ja auch nur alle Jubeljahre. Und trotzdem ist mein Napf immer saubergeleckt! Hat aber alles nichts genützt. Wir sind dann wieder nach Hause.

 

Wusstet ihr, dass es in Cloppenburg an der Osterstraße eine Hundewaschanlage gibt? Ich bisher auch nicht. Aber dann kam eine Einladung zum Frühstück von Freunden aus Oldenburg. Und das Tollste: Ich durfte mit! Super, Frühstück ist doch was Herrliches!

Zwei Tage vorher hab ich dann noch schnell ein Loch gebuddelt. Konnte einfach nicht wiederstehen. Hätte mich total eingesaut, hab ich zu hören gekriegt. Völliger Quatsch bei meinem selbstreinigenden Fell. Dann wurde mir ein Ultimatum gestellt: Hundewaschanlage und Frühstück oder zu Hause bleiben! Erpresser!!! Den großen Wurstteller vor Augen hab ich mich für die Waschanlage entschieden. Auch wenn ich fremdbestimmtes Nasswerden hasse!

Also auf ins Abenteuer Hundewaschanlage. Zuerst wurde ich nassgemacht und dann einschampooniert. Es schäumte und schäumte. Irgendwie ließ sich der Schaum nicht abstellen. Ja, ja liebe Chefs, wer die angeschlagene Bedienungsanleitung gelesen hat, ist klar im Vorteil. Nachdem das eingeworfene Geld durch war, war´s auch mit dem Schaum zu Ende. Dafür revanchierst du dich, hab ich mir gedacht. Sobald du abgespült und wieder draußen bist, schüttelst du dich. Dann sind sie nass bis auf die Knochen. Hab aber die Rechnung ohne die Chefs gemacht. Als ältere Dame haben sie mir noch das Föhnprogramm für eine ordentliche Frisur gegönnt. Durchaus löblich. Da war dann aber nichts mehr mit schütteln. Egal, das Frühstück in Oldenburg war trotzdem absolute Spitzenklasse!

 

Hättet ihr euch Ende letzten Jahres vorstellen können, dass uns Corona immer noch fest im Griff hat? Ich nicht! Hatte gedacht, dass mit dem Anlaufen der Impfungen vor einem Jahr der ganze Spuk bald vorbei ist. Voll daneben! Ist alles nicht einfacher sondern vieles komplizierter geworden. „3G“, „2G“, „2G-Plus“, „boostern“, „Kontakte beschränken“„OP- oder FFP2-Maske“? Welche Bestimmung gilt gerade? Welche wurde in Niedersachsen von einem Gericht kassiert und Schleswig-Holstein bestätigt? Und gilt sie länger als ein paar Tage? „Was für ein Kuddelmuddel“! Wer blickt da überhaupt noch durch? Ihr vielleicht? Ich nicht! Ist mir zu hoch! Ich bin ja auch nur´n Hund!

Was hatten wir uns bei den „Machern“ alles vorgenommen! Nachdem wir Anfang des Jahres unser neues Domizil an der Brandstraße bezogen haben, sollte es mit Volldampf losgehen. Der Lockdown hat uns dann aber erst mal bis Mai ausgebremst. Dann ging´s langsam wieder los. Nachdem im Sommer fast wieder Normalität herrschte, wurde es im Herbst zunehmend schwieriger. Vor allem auch deshalb, weil keiner mehr so richtig blickte, was überhaupt noch ging und was nicht.

Ich hatte mir ja auch vorgenommen, am Projekt „Co-Therapeut auf 4 Pfoten“ teilzunehmen. Der zur Vorbereitung vorgesehen Kurs „Schulung für den ehrenamtlichen Hundebesuchsdienst“ ist dann aber wegen Corona ausgefallen. Und ohne den Schein einer erfolgreichen Teilnahme geht nix! Wir sind ja in Deutschland! Egal, hol ich nach. Und dann geht´s los! Herrchen will mich vielleicht auch begleiten. Bei einer immer strenger werdenden Maskenpflicht sieht er sich für alle Eventualitäten gerüstet. Notfalls will er seine alte Gasmaske von der Bundeswehr reaktivieren, um auf der sicheren Seite zu sein.

 

Auch wenn dieses Jahr nicht alles optimal gelaufen ist, können wir trotzdem dankbar sein. Es war noch vieles möglich und auch neue Kontakte konnten geknüpft werden. Ohne die tollen Ehrenamtlichen bei den Machern wäre das sicherlich nicht möglich gewesen! Ihr und die Hauptamtlichen habt unter widrigen Umständen den Betrieb in Gang gehalten und das Haus durch eine schwere Zeit getragen. Dafür herzlichen Dank!

Mein Motto für 2022:Mach mal wieder was - Mach einfach mit! Machen macht richtig Spaß und erhöht die Lebensqualität! Auf zu den Machern!

Bleibt gesund und munter!

Bis demnächst!

Ein herzliches WAU von eurer Amy


Interview mit Dr. Heinrich Dickerhoff

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - November 2021

Dr. Heinrich Dickerhoff war lange Jahre als Pädagogischer Direktor der Katholischen Akademie in Stapelfeld tätig. Jetzt, nach seiner Pensionierung, bringt er sich und sein Wissen im Haus „Die Macher“ ein.

 Lieber Dr. Dickerhoff, wie sind Sie auf das Haus der Senioren, heute “Die Macher“, aufmerksam geworden?

Ich kenne das „Haus der Senioren“ schon lange. Während meiner Dienstjahre in Stapelfeld war ich ja des Öfteren als Referent dort „zu Besuch“. Doch zu den „Machern“ bin ich erst jetzt gestoßen.

 Was reizte Sie, eine Aufgabe bei den „Machern“ zu übernehmen?

Ich bin mit dem Fahrrad hier immer wieder vorbeigefahren, las die Sprüche an den Fenstern „Mach mal was Kreatives!“ „Mach mal was Neues“. Das machte mich nachdenklich. Und so kam mir die Idee, dass ich als Pensionär, der ja jetzt viel Freizeit hat, wirklich mal wieder für andere kreativ sein sollte. Und bei den „Machern“ wurde ich mit offenen Armen empfangen.

 Eine Idee ist die „Rederei“, die Sie anbieten. Was bedeutet dies werbewirksame Schlagwort?

Ich habe mir gedacht, dass es doch bei vielen Menschen immer wieder Rede-Bedarf gibt, also Bedarf an Rederei. Vielleicht auch ganz besonders bei Menschen, die alleine sind. Und da möchte ich einfach da sein, zuhören. Manchmal ist es besser, mit jemandem über seine Probleme zu sprechen, der nicht zur Familie oder nicht zum engsten Freundeskreis gehört. Es geht nicht um Beratung, sondern um gemeinsames Nachdenken.

 Ihr zweites Thema heißt „Wenn die Beutelratte sich fledermaust“. Was dürfen wir uns darunter vorstellen?

Die Welt der Märchen hat mich schon immer fasziniert und auch in Stapelfeld begleitet. Märchen sind keine Lügengeschichten für Kinder. Sie beinhalten tiefe Wahrheiten. Ich möchte in dem Gesprächskreis unbekannte Märchen aus aller Welt erzählen und über sie gemeinsam mit den Anwesenden nachdenken. Viele Märchen sind Weggeschichten, auf denen sich etwas entwickelt. Viele Märchen sollen Mut machen! Gleichzeitig zeigen sie auf, dass auch unser Leben ein Märchen ist!

 Wann und wie oft finden die Treffen statt?

Die „Rederei“ biete ich jeden Montag ab 11.00 Uhr an. Ich bin da und lass mich überraschen …

Die „Welt der Märchen“ hat schon zweimal stattgefunden; das nächste Mal komme ich mit neuen Geschichten am 1. Dezember um 15.00 Uhr zu den „Machern“.

 Werden Sie auch im nächsten Jahr etwas bei den „Machern“ anbieten?

Ja, zusammen mit Elisabeth Schlömer werde ich im Frühjahr einen Gesprächskreis anbieten für Bald- und Neu-Rentner und -Rentnerinnen. Angedacht ist in etwa: „Es gibt ein Leben nach der Arbeit“ – oder: „Damit Ruhestand nicht Stillstand wird“ …

Und ebenfalls mit Elisabeth Schlömer werde ich einladen zu einer zweiten Begegnungsmöglichkeit, einem Treffen für Hundefreunde zu dem irischen Sprichwort: Ein Herz auf vier Beinen.

 Lieber Dr. Dickerhoff, wir bedanken uns für das informative Gespräch und wünschen Ihnen viele interessierte Zuhörer.

Foto: privat


Eine Ampel zum Nikolaus

Cloppenburg - Martin Kessens - November 2021

Zum Nikolaustag hat die Ampel uns versprochen, eine neue Regierung zu präsentieren. Der Nikolaus hält traditionsgemäß Überraschungen bereit. Wen zaubert er als Bundeskanzler und neue Ministerinnen und Minister aus dem Sack, fragen sich die „Macher“. Nur brave Kinder bekommen eine Belohnung, heißt es ja in den Überlieferungen. Waren wir alle also brav genug und bekommen den verdienten Lohn, mit einer kompetenten Regierung, die zum Wohle des Volkes ihr Amt ausübt? Wer ist wohl für die „Macher“- die ältere Generation zuständig? Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag haben zu den Fragen, die die Macher ihnen stellten, im Vorfeld ihre Stellungnahme abgegeben und irgendwie konnte man die Antworten aller Parteien unterschiedlicher Couleur unterschreiben. Was werden wir „Macher“ spüren, dass eine neue Regierung frischen Wind in die Politik bläst. Bringt der Nikolaus bei den Überraschungen aus dem Sack auch den Knecht Ruprecht mit. Und wer spielt die Rolle? Das bleibt den Leserinnen und Lesern dieser Zeilen überlassen.


Lesung aus dem Buch "Totgeliebt" von Andreas Kläne

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - November 2021

„Ich fand die Geschichte berührend; sie hat mich sehr bewegt!“ – „Es war mucksmäuschenstill!“ – „Alle lauschten, wie gebannt!“ – „Keiner wagte auch nur zu husten oder sich zu räuspern!“ – „Ich war fasziniert von seiner Schreib- und Erzählweise!“ – Das waren einige der Kommentare nach der Lesung mit dem Journalisten und Autor Andreas Kläne im Haus „Die Macher“. Er las dort am 3. November 2021 Ausschnitte aus seinem Buch „Totgeliebt“. Nachdem der Autor auf eine entspannte aber fesselnde Art anderthalb Stunden lang das Publikum mit seiner exzellenten Schreibkunst begeistert hatte, bedankte es sich mit kräftigem Applaus.

Das Buch behandelt eine wahre Geschichte, die Geschichte einer Ehe, die in einer Katastrophe endet. Es geht um eine typische Ehe, wie sie zu tausenden in den 1960er Jahren geschlossen wurde. Die Rolle der Frau hatte selbstverständlich die zu sein, den Ehemann bei seiner Karriere und seinem beruflichen Fortkommen zu unterstützen und ihm „den Rücken freizuhalten“, die Kinder groß zu ziehen und dabei eigene vor allem berufliche Wünsche und Vorstellungen hintan zu stellen. Genau das tat die Protagonistin des Romans, so lange bis ihr Mann sich nach 29 Jahren Ehe einer anderen Frau zuwendete und ihre „heile Welt“ zusammenbrach.

Behutsam führte der Autor das Publikum durch seinen Tatsachenroman und entließ es abrupt, als er auf den spannenden Höhepunkt zusteuerte. Freimütig beantwortete er danach die Fragen der interessierten Zuhörer: zum Beispiel nach der heutigen Lebenssituation der Protagonistin seines Romans sowie nach seinem eigenen mentalen Umgang mit der Inhaftierten.

Es war ein sehr gelungener Abend!

 

Foto: Mechtild Ottenjann

Die Vorsitzende Elisabeth Schlömer begrüßte den Journalisten und Autor Andreas Kläne anlässlich der Lesung aus seinem Tatsachenroman „Totgeliebt“ im Haus „Die Macher“.

 


"Heilströmen" beim Sonntagstreff

Cloppenburg -Martin Kessens - November 2021

Ein eher ungewöhnliches Thema fand das Interesse der Teilnehmenden des Sonntagstreffs der „Macher“. Das Organisationsteam hatte die „Jin Shin Jyutsu-Praktikerin“ Rena Kramer eingeladen, um das Heilströmen zu erleben.  Jin Shin Jyutsu ist eine mehrere tausend Jahre alte Lebenskunst, die durch sanfte Berührung entsprechender Energiezentren im Körper mit den Händen Spannungen im Körper löst und seelisch, geistig und körperlich harmonisieren kann. „Jeder kann diese einfache Lebenskunst anwenden und erlernen“, sagte die Praktikerin, die die Anwendung in einem mehrteiligen Fünf-Tage-Kurs für sich entdeckt hat. Kramer war zunächst als Bankkauffrau tätig, doch spürte sie schon immer, dass die Nähe zu Menschen sie mehr ausfüllt. Somit hat sie mehrere Fortbildungskurse in der Altenpflege besucht und war ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig. „Die Berührungen haben dabei den Menschen geholfen“, sagte sie. Auch die Teilnehmenden spürten bei den Anwendungen die wohltuende Wirkung. „Ich habe dadurch meine Schlafprobleme in den Griff bekommen“, sagte ein Teilnehmer, der das Heilströmen seit zehn Jahren schon anwendet. „Umfassen Sie für drei Minuten den Zeigefinger, und die Angst vorm Zahnarzt wird deutlich reduziert“, empfahl Kramer, die gerne die Methode des Gesunderhaltens weitergeben möchte.

Hinweis: Im Dezember findet aufgrund der vorherrschenden Coronalage kein Sonntagstreff statt.

Foto Edith Tegeler


"Top im Kopf" - Ein Gedicht mal anders!

Cloppenburg - Martin Kessens - November 2021

Das Thema „Moor“ war Gegenstand der Top- im -Kopf-Runde bei den Machern. Ihrer Kreativität freien Lauf ließen die Teilnehmenden bei der Umdichtung der Ballade von Annette von Droste-Hülshoff „Der Knabe im Moor“. Christel war besonders erfinderisch und hat die Szenerie auf ein Kreuzfahrtschiff spielen lassen.

Der Run aufs Buffet

O herrlich ist' auf nem Kreuzfahrtschiff,

wo sich tummeln die Menschen im Urlaubsglück,

die sich freun auf ein Fest für Leib und Seele

und sich drängeln vorm Buffet, damit ihnen ja nichts entgehe.

Mit jedem Schritt näher zum begehrten Ziel,

wo' s schon duftet nach Kaffee und wo schmurgelt der Speck,

sind alle guten Vorsätze mit einem Mal weg.

o wie herrlich ist' s auf ‚nem Kreuzfahrtschiff.

Wenn solch köstlicher Duft übers Deck hinwischt.

 

Fest hält den Fünfziger der Gast in zitternder Hand.

Der ist für den Kellner, für' n guten Platz an der Wand.

Dann rennt er los, als sei er gejagt,                                                        

hin zum Buffet, welches äußerst gefragt.

Der Meisterkoch nur das Beste serviert,

das haben er und alle anderen längst registriert.

 

Der Blick geht gehetzt von Tisch zu Tisch.

Wo, um Himmels willen, ist nur der Fisch?

Er reckt sich und streckt sich, um ‚nen Blick zu erhaschen

auf die Riesenlangusten und was Tolles zum Naschen.

Schnell 'nen Teller gegriffen und weiter gerannt!

Wie es knuspert und knistert von jedem Stand. 

Voran, voran, nur immer voran!

Schon ist an den begehrten Langusten er dran.

Es pfeift in den Ohren, Schweiß rinnt von der Stirn.

Er kann es kaum glauben, es will nicht in sein Hirn!

Sein Tischnachbar, dieser diebische Herr,

ist hinter der letzten Languste her.

 

Da bricht's aus ihm raus, ein Seufzer entflieht seiner hungrigen Kehl.

o weh, o weh, meiner armen Seel!

Die letzte Languste ich jetzt wohl verfehl.

Der Gast, er krümmt sich wie ein wundes Reh.

Wär’ nicht ein Kellner in seiner Näh,

o weh, o weh!

 

Der platziert dort drüben, direkt neben dem Gast,

die Platte mit den frischen Langusten, ganz ohne Hast.

Der Duft durchströmt den ganzen Raum,

so wunderbar köstlich, man glaubt es kaum.

Tief atmet er auf, unser hungriger Gast,

noch immer ein wenig angefasst.

Wirft einen scheuen Blick zurück.

Ja, diese Languste ist seine, zum Glück!

O, das Warten darauf war fürchterlich,

der Genuss hingegen königlich.

 



Abschiedstreffen -Café Alzheimer

Cloppenburg  – Mechtild Ottenjann - Oktober 2021

Es ist aus! Das „Café Alzheimer“ gibt es nicht mehr! Nach 16 Jahren, am 19. Oktober 2021, verabschiedete sich das Team Gisela Gärtner, Anni Siemer, Ulla Wichmann, Martin Rickwärtz und Gerda Elberfeld von seinen treuen Anhängern – mit einer Rose in der Hand und einer Träne im Knopfloch! 40 geladene Gäste kamen in Debbelers Hofcafé in Dwergte zusammen, um noch einmal zurückzuschauen und Abschied zu nehmen – nicht ohne ein großes „Dankeschön“ an das „Haus der Senioren“, das der Gruppe Heimat geboten hatte – besonderer Dank galt dabei Maria Albers, die die Gruppe über lange Jahre unterstützt und begleitet hat, sowie Mechtild Veerkamp für vielfache vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das „Café Alzheimer“ war eine Selbsthilfegruppe für Angehörige oder Betreuende von Menschen mit Demenz. Die Treffen fanden „vor Corona“ jeweils am zweiten und vierten Dienstag im Monat um 15.00 Uhr im Haus der Senioren, Geschwister-Scholl-Straße 15, in Cloppenburg statt. Wie der Name versprach, gab es bei jedem Treffen Kaffee und Kuchen! Einmal pro Monat wurde auch ein Vortrag angeboten. Die Themen waren vielseitig, lebensnah und immer mit Bezug zum Anliegen der Gruppe; sie sollten den Besuchern Information, Hilfestellung und Unterstützung aber auch Freude, Entspannung und Erholung bieten. Ziel war es, die Angehörigen der zu Betreuenden für kurze Zeit von ihren schweren Alltagsaufgaben abzulenken. Es gab zudem Ausflüge, u.a. ins Museumsdorf Cloppenburg, die dort von Maria Thien zusammen mit Ulla Wichmann stets vorbildlich begleitet wurden. Karneval und Weihnachten, Kohlessen und Tanzvergnügen vermittelten zudem Lebensfreude! All die Bemühungen des Teams vom Café Alzheimer wurden u.a. finanziell besonders unterstützt vom Rotary-Club Cloppenburg-Quakenbrück und der Tischlerei Rüve in Nutteln; ihnen wurde noch einmal ausdrücklich gedankt!

Corona bereitete leider auch dieser Gruppe, wie so vielen anderen, ein jähes Ende. Die Struktur der Treffen im Haus der Senioren und die Anzahl der Personen waren mit den gegebenen Auflagen nicht mehr vereinbar.

Der Heimatverein Cloppenburg begleitete die Abschiedsfeier mit seiner Drehorgel musikalisch, Peter Maisel, all die Jahre ein treuer Begleiter der Gruppe, ließ die Vielfalt der Ereignisse anhand von bewegten Bildern noch einmal Revue passieren, Abschiedsworte gab es von Gisela Gärtner, Anni Siemer und Ulla Wichmann. Es wurde gesungen und oft gelacht, besonders über die Slapstick-Einlagen einer großartigen Komödiantin!

Worte zum Abschied gab es auch: „Schöne Stunden sind wie Perlen. Sie sind kostbar und selten, aber ein besonderer Schmuck auf unserem Lebensweg!“

Danke, es war eine schöne Zeit! Danke, dass es „Café Alzheimer“ gab!

Foto: Mechtild Ottenjann: " Das Team verabschiedete sich mit Rosen für die Gäste. Viele waren wirklich von Anfang an dabei!"


Frühstückstreff beim Streifzug durch Cloppenburg

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - Oktober 2021

Klaus Deux weilte einmal wieder bei den Senioren, dieses Mal im neuen Haus „Die Macher“. Er nahm die Anwesenden der Frühstückstreffs mit auf einen Streifzug durch Cloppenburg. Keiner kann so kompetent und kenntnisreich berichten, wie sich die Stadt in den letzten 100 Jahren verändert hat, wie der Referent. Ja, früher war vieles anders, und manch eine(r) musste tief in den Kindheitserinnerungen kramen, um die dargestellten Stadtimpressionen wiederzuerkennen. Ganze Straßenzüge haben sich so verändert, dass es manchmal schwer war, sie noch wiederzuerkennen wie z.B. das Gebiet „Auf dem Hook“, wo die Reise begann. Aber auch die Osterstraße, die sich noch lange ihren kleinstädtischen Charme erhalten hatte, bekommt immer mehr einen „großstädtischen“ Charakter. Es gab Bilder von alten Häusern, von alten Gaststätten, von untergegangenen Firmen und Geschäften – alles im Laufe der Zeit versunkene (Bau-)Denkmale. Manches stimmte die Zuhörer traurig, manches hatte einfach die Zeit nicht überlebt, manches musste dem Fortschritt weichen: die „kleine Kirche“, Walhalla, das Capitol, „Badde & Sudendorf“, die Drogerie König, Diekhaus … Apropos Diekhaus – auch das Haus wird z.Zt. abgerissen. Die sich verändernde Mühlenstraße, war ein Schwerpunkt des Vortrages von Klaus Deux. Mit Wehmut sahen die Zuschauer, wie sich ebenfalls dieses Straßenbild immer mehr verändert. Oder: Da gab es ein Foto vom alten Gaswerk, und dazu die Werbung, dass man mit Gas für 10 Pfennige ein Mahl für sechs Personen kochen könne. Bei den heutigen Gaspreisen, die ja in „aller Munde“ sind, hat man da noch Appetit auf das Kochen mit Gas? Immer wieder flammten rege Diskussionen auf; viele Zuhörer schwelgten in Erinnerungen, und die Zugereisten hörten interessiert zu und stellten Fragen. Wann war früher? Vor 100 Jahren? Oder doch erst nach dem Kriege? Zum Abschied wünschten sich alle, dass der Referent bald wiederkommen möge, mit neuen Bildern und neuen Geschichten aus der „guten alten Zeit“!

Foto: Hier zeigt Klaus Deux die Geschichte des Hauses Taphorn „Auf dem Hook“: einst Kohlehandlung, heute Hotel und Gastronomie.                                                                                                                                                                               Foto: M. Ottenjann 


Ein Co-Therapeut auf vier Pfoten

WAU   - Weitermachen als Underdog

Moin Leute,

hier ist wieder die 11-jährige coole Hundedame Amy, euer Coach für Sozialkompetenz im Ruhestand.

Mögt ihr auch den Herbst? Ich bin ein Fan dieser Jahreszeit! Das hat nichts damit zu tun, dass ich im Herbst meines Lebens angekommen bin. So poetisch bin ich im Gegensatz zur früheren Vorsitzenden im Haus der Senioren nicht. Sie bezeichnete sich und ihre Altersgenossen gern als „Herbstmenschen“.

Auch an der als wunderschön gepriesenen Herbstfärbung des Laubs liegt`s nicht. Als Hund sehe ich Farben ohnehin ganz anders als Menschen.

Das tollste am Herbst ist: Es wird kälter! Endlich kann ich wieder richtig durchatmen! Vorbei ist der Sommer mit seiner Hitze. Ich muss mich nicht mehr von einem Schattenplätzchen zum nächsten schleppen. Und auch nicht mehr aufpassen, dass vor lauter Hechelei meine Zunge über den Boden schleift.

Hör ich da etwa, ich würde übertreiben? Menschen können gut reden! Die zieh´n sich im Sommer nur ganz dünn an und kleiden sich im Zwiebellook. Und ich steck in meinem dicken Fell ohne Reißverschluss! Lässt sich dummerweise nicht ausziehen! Was bleibt einem da anderes übrig, als auf die kältere Jahreszeit zu warten.

 Einer der ersten Höhepunkte im Herbst ist der Hundebadetag im Freibad. Darauf freu ich mich schon den ganzen Sommer. Aber nicht nur ich allein. Es sind auch unheimlich viele andere Hundekumpels dabei. Die wissen auch was Spaß macht!

Endlich nach Herzenslust ins Wasser geworfenen Bällen und Ringen hinterher kraulen. Und sie zurückbringen, damit Frauchen und Herrchen sie immer wieder werfen. Das geht dann solange, bis ich völlig erledigt bin. Einfach Lebensfreude pur!

Dieses Jahr ist der Hundebadetag buchstäblich ins Wasser gefallen. Soll der Corona Pandemie geschuldet sein. Ist ja wohl nicht zu glauben! Was hab ich mit Corona zu tun? Als Hund kann ich mich doch gar nicht anstecken! Aber mir meine Lebensfreude nehmen. Geht gar nicht! Das ist schlecht für meine Gesundheit! Da mir die Stadt als Hundesteuerzahlerin ja sicherlich nicht schaden will, muss der Hundebadetag nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden!

 Aber der Herbst hat noch was Tolles. Es ist Erntezeit. Auf vielen Maisäckern stehen zwar nur noch die Stoppel. Aber an der einen oder anderen Stelle ist aber Gott sei Dank noch ein Maiskölbchen übriggeblieben. Und das zieht mich magisch an. Was liegt da näher, während eines Spaziergangs eine ordentliche vegane Zwischenmahlzeit einzunehmen. Mag ja zwischendurch nicht immer nur Gras fressen.

Leider werden meine Gelüste nach Maiskolben von Frauchen und Herrchen nicht unterstützt. Mir würde schlecht werden, wenn ich Maiskolben fresse. Die Spindel, auf der die Maiskörner sitzen, sei für mich unverdaulich.

Spielverderber! Wenn die wüssten, was schon alles durch meinen Hundemagen gegangen ist! Da macht mir doch so`n Maiskolben nichts!

Bei der nächsten sich mir bietenden Gelegenheit bin ich dann auf´s Maisfeld abgebogen. Herrchen hinterher. Hatte den Maiskolben aber schon fast verputzt, als er mich eingeholte. Dann ging´s angeleint nach Hause. Unerhört, bin doch keine Schwerverbrecherin!

In der folgenden Nacht war mir dann speiübel. Sagt´s ruhig: „Wer nicht hören will, muss fühlen“. War mir richtig peinlich, dass sie auch noch Recht hatten. Nun ja, „Alter schützt vor Torheit nicht“! Nach dieser Erfahrung habe ich mir vorgenommen, zukünftig einen weiten Bogen um Maiskolben machen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich das schaffe.

 Auf einen meiner Herbstspaziergänge traf ich neulich in Dwergte auf eine Kindergartengruppe, die mit lautem Hallo durch den Wald zog. Die war´n richtig gut drauf. Haben mir auch ordentlich „Moin“ gesagt. Ging runter wie Öl. Denen brauchte ich als Coach für Sozialkompetenz im Ruhestand keine Grundlagen mehr vermitteln. Die war´n reif für´n höheres Level.

Vielleicht ein wenig in Richtung Survivaltraining? Könnte ihnen ja zeigen, wie man am besten durch das hohe, nasse Gras im Wald läuft.

Da hatte ich aber die Rechnung ohne Herrchen gemacht. Meinte, er hätte keine Stiefel dabei und in seinen Halbschuhen würde er nasse Füße kriegen. Wahrscheinlich würde er sich auch noch erkälten!

Unglaublich mich in meiner ehrenamtlichen Arbeit als Coach für Sozialkompetenz zu behindern. Kinder müssen doch die Natur kennen lernen, und draußen toben. Und dafür brauchen sie einen erfahrenen Hund wie mich. Aber Herrchen meinte, dass könnten sie wohl auch ohne mich. Da ist mir der Kragen geplatzt: „Weichei! Spaßbremse!“ Nur weil man selbst keinen Bock hat, müssen doch andere nicht darunter leiden!

Aber gut, Herbst und Winter sind noch lang. Und irgendwann werde ich meine Kompetenzen wohl noch einsetzen können!

Bleibt gesund und munter! Bis demnächst!

Ein herzliches WAU von eurer Amy


Koordinationstraining für Erwachsene - Life-Kinetik

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - September 2021

Mit einem ersten Angebot „nach Corona“ in den neuen Räumlichkeiten im Haus „Die Macher“ startete seinerzeit das „Koordinationstraining für Erwachsene“ – ein Angebot speziell für Seniorinnen und Senioren. Es ging über zehn Nachmittage. Da der Zuspruch außerordentlich groß war, mussten zwei Kurse à acht Teilnehmer gebildet werden. Die Redaktion besuchte einen dieser Kurse, die übrigens von den Krankenkassen bezuschusst werden. Geleitet werden sie vom Life-Kinetik Präventionscoach Martin Kessens. „Durch das kombinierte Koordinationstraining werden die koordinativen Fähigkeiten nachhaltig verbessert sowie Herz und Kreislauf angeregt“, erklärte Kessens. Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich positiv auf die Reaktions- sowie Gleichgewichtsfähigkeit (Sturzprophylaxe) auswirke, ergänzte er. Die Teilnehmerinnen – übrigens im Alter von 60 bis 86 Jahren – stimmten dieser Einschätzung voll zu. Sie waren total begeistert und schätzten nach neun Stunden ihren Fitnesszustand als verbessert ein. Sie stellten übereinstimmend fest, dass dieser Kurs nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fördere. Alle hatten Spaß an den Übungen; Fehler waren kein Problem. Nichts musste perfekt sein. „Die Übungen sollen zu einer harmonischeren und kontrollierteren Bewegungsfolge führen, die sich dann in allen Bereichen des Lebens positiv unterstützend auswirkt,“ so der Kursleiter. Ziele seien vor allem eine Verbesserung der Auge-Hand-Koordination sowie der Reaktionsfähigkeit; dadurch würden auch kreatives Denken sowie besseres Merken und Behalten gefördert. Die Teilnehmerinnen wünschten sich eine Fortsetzung dieses Angebots; denn „es kann ja nicht schaden, Körper und Geist fit zu halten!“

Inzwischen ist ein neuer Kurs geplant. Die Einführung soll am Montag, 15. November 2021, um 15.00 Uhr sein. Der Kurs findet danach immer an einem Montag statt: 22. November bis 20. Dezember 2021; Fortsetzung: 10. Januar bis 7. Februar 2022; also fünf Termine vor und fünf Termine nach Weihnachten. Wenn die Teilnehmerzahl wieder entsprechend hoch ist, soll es wieder zwei Gruppen geben: um 14.00 Uhr und um 15.15 Uhr.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte im Haus „Die Macher“, Tel. 04471 87688. Der Kurs wird für Männer und Frauen angeboten! Vielleicht gibt es einen Kurs nur für Männer und einen nur für Frauen. Es darf geträumt werden!                                                                                                                                                       Foto: M. Ottenjann


Marianne Koch in "Drei nach Neun"

Cloppenburg - Martin Kessens - September 2021

Haben Sie Marianne Koch in der Talkshow „Drei nach neun“ gesehen? Die 90-jährige brillierte dort und sprühte nur so vor Lebensfreude und -energie. Auf die Frage nach ihrem Rezept von Giovanni di Lorenzo nannte sie fünf Stichpunkte: 1. Die Gene, 2. Gesunde Ernährung, 3. Bewegung, 4. Lebenslanges Lernen, 5. Soziale Kontakte. Alle letzten vier genannten Punkte können Sie, liebe Leser und Leserinnen bei den „Machern-zu jung, um alt zu sein“ genießen. Über gesunde Ernährung gibt es Vorträge von Fachleuten, Punkt drei erfüllen beispielsweise die geführte E-Bike-Touren, das lebenslange Lernen können Sie in den vielen Kursen, Gesprächskreisen und Vorträgen genießen und die sozialen Kontakte ergeben sich durch die Teilnahme von selbst, oder Sie suchen das Foyer im Haus der Macher auf einen Kaffee auf. Und Marianne Koch erwähnte noch einen Punkt so nebenbei. Suchen Sie sich eine Aufgabe! Auch da bieten die Macher die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren, als Kursleitung oder im Team als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für die Besuchenden. Worauf warten Sie noch?


Plattschnacker 2.0

Cloppenburg  - Mechtild Ottenjann - September 2021

Frau Gertrud Luthmann bietet im Haus „Die Macher – zu jung um alt zu sein“ ein monatliches Meeting unter dem Motto „Plattschnacker 2.0“ an. Da dieses Angebot ganz neu ist, stellte sie sich den Fragen der Redaktion.

     Liebe Frau Luthmann stellen Sie sich bitte einmal vor.

Ich bin Gertrud Luthmann, 67 Jahre alt, Rentnerin. Aufgewachsen bin ich als fünftes von acht Kindern in Staatsforsten. Beruflich war ich als Krankenschwester und Altenpflegerin tätig.

    Wie sind Sie auf das Haus der Senioren – “Die Macher“ – aufmerksam                 geworden?

Im vorigen Jahr habe ich mich spontan zum Tandem-Projekt im damaligen „Haus der Senioren“ gemeldet. Das war sehr spannend. Und in diesem Jahr habe ich mit Begeisterung am Kinetik-Kurs von Martin Kessens teilgenommen.

     Was reizte Sie, selbst eine Aufgabe bei den „Machern“ zu übernehmen?

Im Gespräch mit der Geschäftsführerin, Frau Ostrowski, kam mir spontan der Gedanke, mich auch ehrenamtlich einbringen zu wollen. Ich bin sehr kommunikativ und mag es sehr, mit Menschen zusammen zu sein. Als Sandwichkind liebe ich es, immer in der Mitte dazwischen zu sein!

     Und warum Plattschnacker?

Die ersten sechs Jahre meines Lebens habe ich nur Plattdeutsch gesprochen. Diese Sprache begleitet mich und meine Familie durch das Leben. In Cloppenburg, so dachte ich, muss es doch bestimmt viele geben, die gerne mal wieder ihre Muttersprache in kleinem Kreise sprechen möchten. Das erste Treffen hat ja schon stattgefunden. Es hat mich in meiner Annahme nur bestätigt.

    Warum denn 2.0?

Damit ist die heutige Zeit gemeint, wir wollen Plattschnacker heute und morgen sein!

     Und was sind Ihre Themen?

Oh, da gibt es viele: wunderbare mundartliche Literatur von Hubert Burwinkel bis Heinrich Siefer, alte bauerschaftliche Bräuche, plattdeutsche Sprichworte und/oder Schimpfworte, die Tier- und Pflanzenwelt hat eine ganz eigene Sprache … da fällt mir bestimmt noch vieles mehr ein. Ich erwarte auch die Kreativität meiner Gäste!

     Wann und wie oft findet denn das Treffen statt?

Jeden 3. Donnerstag im Monat um 14.30 Uhr im Haus „Die Macher“. Vorgesehen ist eine lockere Gesprächsrunde über ca. eine Stunde.

 Liebe Frau Luthmann, wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen und Ihren Gästen viel Kreativität und Freude.

Foto: privat


Neuer Gesprächskreis - "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"

Cloppenburg - Martin Kessens - September 2021

Unter dem Motto „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ laden die „Macher“ zu einem neuen Gesprächskreis ein, der am Donnerstag, 30. September um 14.30 Uhr beginnt. Dieser Beginn fällt zusammen mit der wiedergewonnenen Freiheit nach den krisenbedingten Einschränkungen. „Wir dürfen uns - bei aller Vorsicht - wieder als soziale Wesen wahrnehmen und begegnen“, sagt die Leiterin des Gesprächskreises Hildegard Schmitz. Die Gesprächsreihe besteht aus insgesamt vier Einheiten, die nicht aufeinander aufbauen und somit einzeln besucht werden können. Die erste Gesprächsrunde hat das Buch „Zuversicht“ von Ulrich Schnabel als Grundlage zur Diskussion. Es geht in dem Buch darum, wie Menschen auch in Krisenzeiten eine gewisse Gelassenheit und innere Freiheit bewahren können. Eine Lektüre des Buches ist nicht erforderlich.  Am Donnerstag, 28. Oktober heißt das Thema „Über die Kunst, die Unvorhersehbarkeit des Lebens anzunehmen“. Grundlage ist das Buch von Gerald Hüther „Wege aus der Angst“. Der Gesprächskreis am Donnerstag, 11. November hat das Thema „Das Wesen des Menschen“. Schwerpunkt ist die Frage, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt durch eine Stärkung der Vertrauensressourcen gefördert werden kann. Schließlich endet die Reihe am Donnerstag, 25. November mit vorweihnachtlichen Impulsen. Anmeldungen unter 04471 87688.


Nachruf Toni Fischer

Cloppenburg - Peter Maisel - September 2021

Die Mitarbeitenden des Bürodienstes im ehemaligen Haus der Senioren, die Leiterin des Seniorenbüros und der Vorstand der Hauses trauern um Toni Fischer, die am 18. September verstorben ist.

Toni Fischer war seit 2002 ehrenamtlich im ehemaligen Haus der Senioren im Bürodienst tätig. Auskünfte über Termine, Buchungen von Kursen und Informationen und Beratungen, auch telefonischer Art, gehörten zu ihren Aufgaben.

Ein weiteres Aufgabengebiet war die Listenführung und Abrechnung der einzelnen Gruppen und Arbeitskreise mit der Stadt. Akribisch erstellte sie auf den monatlichen Arbeitstreffen der Gruppe die Einsatzpläne für die Mitarbeitenden im Bürodienst.

Darüber hinaus war Toni Fischer einige Jahre Beisitzerin im Seniorenbeirat der Stadt Cloppenburg, der 14-tägig im Haus der Senioren tagte.

Besonderes Engagement und viel Geduld bewies die Seniorin bei Aktionen mit den Kindern des Waldkindergartens. Unter dem Slogan „Jung und Alt – gemeinsam sind wir stark“ wurde gekocht, gebacken, gebastelt und gespielt.

Alle, die Toni Fischer kennenlernen und mit ihr arbeiten durften, werden sie als liebenswerte und besonnene Mitarbeiterin in guter Erinnerung behalten.

 Foto: Peter Maisel

 


Wortfindungsübungen bei "Top im Kopf" - Thema: Moor

Cloppenburg - Martin Kessens - September 2021

Die Top-im-Kopf-Runde war wieder sehr kreativ. Das Thema „Moor“ mit all’ seinen Facetten wurde über Wortfindungsübungen, Lückentexte, verdrehte Sprichwörter „erarbeitet“. Die Lustaufgabe bestand darin, das Gedicht von Annette von Droste Hülshoff „Der Knabe im Moor“ kreativ umzuschreiben. Einige Teilnehmende wagten sich nicht an diese wunderschöne Ballade ran, andere wiederum ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Hier eine erste Kostprobe von Christa W.

Oh, schaurig ist’s zu der Wahl zu gehn

Wenn der Scholz folgt dem alten Brauche;

Dreierlei Kandidat/innen stehn

Und die Baerbock kämpft mit der Jauche.

Mit jedem Interview es anders klingt,

wenn der Laschet wieder pfeift und singt.

 

Oh, schaurig ist’s zu der Wahl zu gehn


Vorstandswahl bei den "Machern"

Cloppenburg - Martin Kessens - September 2021

Die erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann der wiedergewählte Vorstand „Die Macher-zu jung, um alt zu sein“. Einstimmig wurde Elisabeth Schlömer als Vorsitzende, Gerd Mastall, als ihr Stellvertreter, Mechtild Veerkamp als Schriftführerin und Jürgen Gierenstein als Kassenwart wiedergewählt. Kraft ihres Amtes komplettiert Bildungswerksleiterin Ilona Heydt den Vorstand. Schlömer zollte den Ehrenamtlichen großes Lob für das Zusammenhalten und Treue während des Coronajahres. „Schön, dass ihr an Bord geblieben seid“, sagte Schlömer und warb gleichzeitig um Unterstützung für die neue Ausrichtung der „Macher“. Von einer Randlage habe man nun in der Innenstadt ein neues Domizil gefunden. „Aufgrund unserer zentralen Präsenz können wir auch der Alterseinsamkeit vorbeugen“, ist sie sich sicher. Büroleiterin Theresia Ostrowski gab einen Überblick über die Aktivitäten nach dem Neustart. Altbewährtes, wie z. B. die Sprachkurse, seien wieder angelaufen, neue Aktivitäten seien hinzugekommen. Sie erwähnte die geführten E-Bike-Touren, die politischen Gespräche, die Plattschnacker, die Markt-Nach-Lese donnerstags oder die Reihe Blickwinkel mit dem Schwerpunkt „Unruhestand“. Wieder aufgenommen wird die erfolgreiche Reihe „Wie wir wurden, wer wir sind“. Der nächste Gesprächspartner am Freitag, 24. September ist Niklas Spils. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, begann Kassenwart Jürgen Gierenstein seinen Kassenbericht. Die Einnahmen und auch die Besucherzahlen seien um etwa 50 Prozent während des Coronastillstandes eingebrochen. Durch unerwartete Einnahmen u.a. Spenden weise die Kasse eine positiven Gesamtstand auf. Nach dem Kassenprüfungsbericht wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Insgesamt um die 70 Ehrenamtliche engagieren sich im bei den „Machern“, „und wir freuen uns über weitere Ehrenamtliche in allen Bereichen“, rief Schlömer auf. Aus der Versammlung heraus gab es großes Lob für das Engagement des Vorstandes mit Schlömer als Vorsitzende für das überzeugende neue Konzept und Verhandlungen mit der Stadt und dem jetzigen Vermieter.

Foto:  Kessens - von links: Ilona Heydt, Theresia Ostrowski, Elisabeth Schlömer, Gerd Mastall, Mechtild Veerkamp, Jürgen Gierenstein


Mit dem E-Bike unterwegs - die neue Radwandergruppe

Cloppenburg - Martin Kessens - August 2021

Alle 14-Tage rauf auf den Drahtesel mit Elektroantrieb, heißt es wieder bei den „Machern“. Edith und Klaus Deux sind mit 12 Teilnehmenden erstmals nach langer Coronapause auf eine rund 40 Kilometer langen Tour rund um Cloppenburg gestartet. Und die Begeisterung war bei den Fahrradfans, die älteste war 83 Jahre, groß, zumal das Sonnenwetter zu einem Ausflug einlud. Für die erste Tour ging es in westlicher Richtung, entlang der Soeste, mit kurzem Stopp am Ambührener See, über Resthausen zur Talsperre. Am Staubeginn der Soeste, hinter dem Haus Heidegrund, gab es einen weiteren Stopp zum Genießen der herrlichen nordisch anmutenden Schärenlandschaft Thülsfelder Talsperre. Weiter ging es über die Große Tredde nach Dwergte, westlich vorbei an Molbergen durch die „Molberger Dose“ nach Ermke, Timmerlage und über Matrum wieder zurück in Richtung Vahren, Schmertheim nach Cloppenburg mit kurzem Halt am Galgenmoor. Dank der heutigen Elektrofahrräder, die mit starken Batterien ausgestattet sind, ist eine solche Tour auch für Ungeübte zu bewältigen. „Das Oldenburger Münsterland hat ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, dass wir nutzen“, sagt „Profi“ Klaus Deux, „es geht aber auch schon mal über Feld- und Waldwege“, ergänzt er. Das Glück der Erde liegt nicht mehr auf dem Rücken der Pferde, sondern fährt heute auf zwei mit Batterie angetriebenen Rädern. Die nächste Tour ist für Mittwoch, 8. September geplant. Anmeldung unter 04471 87688.


Spende für Begegnungsraum

Dankeschön!

500 Euro machen die "Macher" glücklich. Die Marienapotheke in Cloppenburg spendete den Betrag für die Ausstattung des Begegnungsraumes im neuen Domizil. Vorsitzende Elisabeth Schlömer (links) überreichte als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß an die Filialleiterin Claudia Oortmann.

Foto: Martin Kessens


Vorstand des Fördervereins für "Die Macher" ist wieder komplett

Cloppenburg - Martin Kessens - Juli 2021

Hermann Schröer ist zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins für die „Macher- zu jung, um alt zu sein“ gewählt worden. Die Wahl war wegen des plötzlichen Todes des bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Edmund Sassen erforderlich geworden. Die Mitgliederversammlung gedachte seiner dankbar, ebenso des langjährigen Vorsitzenden und verstorbenen Hans-Karl-Jäger. Der Förderverein weise zurzeit 160 Mitglieder auf, verkündete Schatzmeisterin Maria Freytäger, die finanzielle Lage sei zufriedenstellend, was die Kassenprüferin Karin Rolwers in ihrem Kassenprüfungsbericht bestätigte. Daraufhin wurde dem Vorstrand einstimmig Entlastung erteilt. Gerd Mastall wurde neben dem bereits gewählten Kassenprüfer Martin Kessens zum zweiten Kassenprüfer bestimmt. Vorsitzender Theo Deeken berichtete, bedingt durch den Corona-Stillstand, von einer ruhigen Vorstandsarbeit. Größere Ausgaben seien nicht getätigt worden, lediglich der Betrag für die Miet- und Betriebskosten schlage zu Buche. Vorstandsvorsitzende der „Macher“ Elisabeth Schlömer dankte den ehrenamtlich Tätigen und den Teilnehmenden für ihre Treue in der Pandemiezeit. „Es waren lediglich vier Monate, in denen Aktivitäten zu verzeichnen waren“, sagte sie. Sie appellierte an die Mitglieder das neue Konzept „die Macher“ mitzutragen. Nur gemeinsam könne das neue Konzept zum Erfolg werden.                                                                                                                                                       Foto: Martin Kessens

Der aktuelle Vorstand: Bildungswerkschefin Ilona Heydt (2. Von links), Vorsitzender Theo Deeken, Schriftführerin Mechtild Veerkamp, Schatzmeisterin Maria Freytäger, stellvertretender Vorsitzender Hermann Schröer mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese. (li)


Regelmäßiger Sonntagstreff startet wieder

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann - Juli 2021

 Endlich war es wieder soweit: Der „Sonntagstreff“, der von Beginn an als Angebot zur Plauderstunde mit Gleichgesinnten im Haus der Senioren bestand, konnte nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder stattfinden. Zehn Gäste waren der Einladung von Edith Tegeler und Gisela Kläne ins neue Domizil der Senioren „Die Macher“ in der Brandstraße 5 gefolgt. Einige waren zum ersten Mal hier, und so stellte Frau Tegeler das 2016/17 erbaute Haus mit seinen zahlreichen, auf zwei Etagen verteilten Räumen erst einmal vor. Einige größere Räume tragen sogar Namen wie z.B. „Krapendorf“, „Bethen“ oder „Sternbusch“.

Bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Erdbeer- und Käsekuchen hatte man sich viel zu erzählen. Und so kam die Frage von Frau Kläne an alle Anwesenden ganz passend: „Was haben Sie zu Coronazeiten mehr oder auch anders gemacht? Was würden Sie heute als gute Erfahrung weiter fortsetzen?“ Nach einer Besinnungspause kamen viele Antworten: häufiger gekocht und neue Rezepte ausprobiert; viel spazieren gegangen; wieder mehr telefoniert, auch und besonders mit anderen Alleinstehenden; viel gelesen … Irgendwie war es für alle eine Zeit der Besinnung auf neue und auch alte Werte! Zu dieser Stimmung passten auch die nachdenklichen Texte von Anselm Grün, die Gisela Kläne vorbereitet hatte … Und so wurden die Teilnehmerinnen nach zwei unterhaltsam nachdenklichen Stunden von Frau Tegeler mit den Worten verabschiedet: „Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist relativ unbedeutend, verglichen mit dem, was in uns liegt!“

Übrigens: Der Sonntagstreff findet ab sofort wieder an jedem ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr im Haus „Die Macher“ statt! Männer und Frauen sind herzlich willkommen!                                                                                                     Fotos: Mechtild Ottenjann


Steckbrief: Über den Internetkurs zum Betreuer der Homepage

Cloppenburg – Mechtild Ottenjann  Juni 2021

Nach 42 Dienstjahren bei der Deutschen Bundesbahn, davon 34 Jahre im Schichtdienst, fand Rudolf Lux zunächst mit der Betreuung seiner schlesischen Heimatgruppe und der späteren Vorstandsarbeit auf Vereinsebene ein neues Betätigungsfeld. Bald merkte er jedoch, dass ohne PC nichts ging, und so belegte er einen Internetkurs im Bildungswerk Cloppenburg, der ihn 2007/8 auch zum „Haus der Senioren“ (heute „DIE MACHER. Zu jung, um alt zu sein“) brachte.

 

Lieber Herr Lux, wie sind Sie auf das Haus der Senioren (HdS) aufmerksam geworden?

Als Teilnehmer am Internetkurs des Bildungswerks hatte ich Kontakt zu Derk van Groningen und nahm bald auch an seinen Niederländisch-Kursen teilt. Hierbei erfuhr ich vom Seniorencomputer Club Cloppenburg im Haus der Senioren. Dieses Angebot habe ich gerne wahrgenommen, und schon war ich dabei!

 

Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Ich war noch zu jung, um einfach die Hände in den Schoß zu legen.

 

Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üb(t)en Sie im HdS aus?

Meine ehrenamtliche Tätigkeit begann 2014 mit der Übernahme der Betreuung der Homepage für das Haus der Senioren. Die Homepage musste neu aufgestellt werden, nachdem über ein Jahr keine Aktivtäten stattgefunden hatten. Die Website informiert immer aktuell, übersichtlich gegliedert und umfassend erläutert, was, wann, wo und wie an welchen Tagen angeboten wird. Seitdem bin ich auch im Redaktionsausschuss des Hauses tätig, der ja einmal im Monat auf der Seniorenseite der Münsterländischen Tageszeitung in Wort und Bild von der Arbeit des Hauses der Senioren – heute des „Hauses der Macher“ – berichtet.

 

Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Es ist gut im „Alter" die Möglichkeit zu haben, sich für die Gemeinschaft einzubringen.

 

Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für „DIE MACHER. Zu jung, um alt zu sein“!

Habt Mut, euch auch im Alter im Haus der Macher einzubringen!

 

Lieber Herr Lux, versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung bei den „Machern“ vor?

Ich wünsche mir, dass alle bisherigen Kurse und Treffen, die durch die Corona-Pandemie zum Stillstand gezwungen waren, bald wieder aktiv werden können: mit neuem Schwung und neuen Ideen!                                                                                                                          Foto: privat


Nachruf Edmund Sassen

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Der Förderverein und „die Macher“- ehemals Haus der Senioren trauern um den stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Edmund Sassen, der 72-jährig plötzlich verstorben ist. Seit 2012 übte er das Amt aus und war stets unermüdlich dabei, die Ziele des Fördervereins zu verfolgen, zum Wohle der ehrenamtlich Tätigen und der Seniorenbildung in der Stadt Cloppenburg. Er war aufgrund seiner Agilität vielen ein Vorbild und war am Ausbau und Erfolg der Einrichtung „Haus der Senioren“ maßgeblich beteiligt. Durch seine Vernetzung innerhalb der Stadt konnte er dem Förderverein häufig unbürokratisch zur Seite springen. „Die Macher“ werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 Foto: Martin Kessens


Volle Konzentration bei dem Spargelanagramm: SPARGEL - SUBCREMEPE

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Josef hatte die Lacher auf seiner Seite, als er 20 Minuten zu spät zum Neustart des Kurses „Top im Kopf“ kam. „Ich war beim alten Haus der Senioren“, entschuldigte er sich kleinlaut, „der Mensch ist halt ein Gewöhnungstier“. Er, wie alle 22 Teilnehmenden waren glücklich, dass es endlich wieder losgeht. Nicht nur die Denkaufgaben wurden vermisst, sondern auch die Teilnehmenden untereinander haben den Kontakt entbehrt. In zwei Gruppen zu je elf Teilnehmenden, die alle die drei Gs (geimpft, genesen oder getestet) vorweisen konnten, ging es gleich los. Und Kursleiter Martin Kessens, stellte fest, dass noch nichts eingerostet war. „Wir haben ja auch geübt“, sagt Renate, die, wie die meisten, problemlos gegengleiche Übungen meisterte. Diese kleine Bewegungsübung regt die Bildung von Synapsen an und verbindet die rechte mit der linken Gehirnhälfte. „Das schult die Konzentration und die Aufmerksamkeit“, informiert der Kursleiter. Zum „Warmmachen“ gab es einen Buchstabensalat. Aus verdrehten dreisilbigen Wörtern (Haupthofbahn) wurden schnell die richtigen Lösungen gefunden. Zu Hochzeiten der Pandemie-Bestimmungen mussten im alten Haus der Senioren drei Gruppen eingerichtet werden, um alle Interessierten unterzubringen. Nun haben „die Macher“ die Möglichkeit, wegen des besseren Raumangebotes eine höhere Teilnahmezahl in einer Gruppe aufzunehmen. Auch medientechnisch hat sich eine Verbesserung eingestellt. Das gesponserte Smartboard bietet Möglichkeiten, die Stunden didaktisch flexibler zu gestalten. „Ich habe mich so gefreut“ äußert sich Helene, „und bin schon gespannt auf das nächste Mal am kommenden Mittwoch“. Wegen der noch bestehenden Abstandsregeln sind beide Gruppen ausgelastet. Bei weiteren Interessierten bieten die Macher eine weitere Möglichkeit zur Teilnahme an. Infos: 0447187688                                                                                                                              Foto: Martin Kessens          


Theologischer Glaubensgesprächskreis

Cloppenburg - Matrin Kessens - Mai 2021

Am Mittwoch, 2.Juni um 10:00 Uhr setzt der offene theologische Glaubensgesprächskreis nach mehr als einem Jahr pandemiebedingter Pause seine Arbeit fort. Im neuen Haus der Senioren DIE MACHER, in der Brandstraße 5, diskutiert Dr. Christian Lüken mit den Teilnehmenden das Thema: „Glaube und Theologie im Spannungsfeld von Corona, Digitalisierung und Kirche im Lockdown“. Was sind die theologischen Grundlagen von gestreamten Gottesdiensten? Kann es eine virtuelle Spendung von Sakramenten geben? Wie ist Gottes Handeln im vom Fernsehen übertragenen Segen, z.B. „urbi et orbi“ aus Rom, präsent? Welche Folgerungen sind für das seelsorgliche Handeln der Kirchengemeinden in den Blick zu nehmen? Mit welchen glaubwürdigen und aktuellen Gottesbildern kann es nach der Pandemie weitergehen? Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Ansichten und Überlegungen einzubringen. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Anmeldung und die Einhaltung der Pandemievorschriften (geimpft, genesen, getestet) sind notwendig. Tel.: 04471 87688


Cloppenburg  –  Martin Kessens - Mai 2021

Seit zehn Jahren engagiert sich Mechtild Ottenjann (76) im Haus der Senioren (jetzt: die Macher) und trägt maßgeblich zum Erfolg der Einrichtung bei. Von ihrer 50-jährigen Erfahrung als Lektorin des Jahrbuchs Oldenburger Münsterland und Verfasserin von Aufsätzen, u.a. „starke Frauen“ profitiert das Redaktionsteam der Macher. Auch in der einen oder anderen Veranstaltung ist sie als Teilnehmerin ein gern gesehener Gast.

 Liebe Frau Ottenjann, wie sind Sie auf das Haus der Senioren (HdS) aufmerksam geworden?

Oh, das HdS kenne ich schon lange. In den Gründungstagen warb uns Otto Wüstefeld als Mitglied für den Verein. Später bat mich Heinrich Havermann, der seinerzeitige Vorsitzende des HdS, im Redaktionsteam mitzuarbeiten. Herr Havermann kannte mich und meine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit für den Heimatbund Oldenburger Münsterland, bei dem er mehrere Jahre als Geschäftsführer tätig gewesen war.-

 Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Nach dem Tode meines Mannes musste ich mich neu erfinden. Da habe ich mich über die Anfrage von Herrn Havermann zur ehrenamtlichen Mitarbeit im HdS sehr gefreut. Ich werde ihm stets dankbar sein, dass er mich abgeholt hat.

 Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie im HdS aus?

Wie schon gesagt, ich bin Mitglied des Redaktionsteams. Es macht mir Spaß, mich dort einzubringen. Einige Gruppen und Veranstaltungen habe ich – vor Corona – dabei besonders redaktionell betreut, z.B. die „Café Alzheimer“-Gruppe oder den Frühstückstreff. Mein Spezialgebiet waren/sind Interviews mit Personen verschiedener Altersgruppen, die sich von der Arbeit im HdS angesprochen fühl(t)en.

 Nennen Sie mir bitte fünf Schlagworte, die das HdS charakterisieren!

Einmal weg von den Schlagworten: Ich komme gerne ins Haus der Senioren, weil ich mich dort wohl fühle, auf Gleichgesinnte treffe, Spaß habe. Danach gehe ich frohgelaunt durch den Tag!

 Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Fange nie an aufzuhören; höre nie auf anzufangen!

 Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Liebe das Leben, das Du lebst! Mach was draus!

 Versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung im HdS  jetzt: bei den Machern vor?

Im neuen Haus mit seinen neuen räumlichen Möglichkeiten wünsche ich mir – nach Corona – noch mehr Kommunikation verschiedener Altersgruppen untereinander. Ich fände altersübergreifende Diskussionsrunden und/oder Informationsveranstaltungen zu Themen der Kultur, Umwelt, Wirtschaft oder Politik interessant. Man könnte auch gemeinsame Theater- oder Konzertbesuche planen und zusammen vorbereiten. Dichterlesungen fände ich spannend. Und wer fragt uns Alte eigentlich nach unseren Erfahrungen, die wir an Jüngere weitergeben können.                                                 Foto: © Andreas Kläne


Spende ermöglicht digitale Präsenz im "Macherhaus"

 

Cloppenburg - Martin Kessens - Mai 2021

Die ältere Generation sollte in der Pandemie nicht vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden, waren sich die Vertreterinnen des Macherhauses und Vertreter des Lion-Clubs bei einer Spendenübergabe in Höhe von 2.000,00 Euro einig. Dieses Geld sei gut angelegt, sagte Büroleiterin Theresia Ostrowski, denn es werde für ein digitales Smartboard investiert, so dass sich per Videokonferenzen Teilnehmende zu den verschiedenen Kursen zuschalten könnten.

Mit dem Umzug in das neue Macherhaus solle auch ein „digitaler Aufschwung“ einher gehen, ergänzte Bildungswerksleiterin Ilona Heydt. Die Diskussion unter den Lions-Mitglieder führte schnell zum positiven Ergebnis für das Macherhaus. „Die Förderung passt gut in unsere Satzung, und es ist eine Zukunftsinvestition“, sagten Präsident Detlev Heinrich und Hans – Jürgen Thurau als Vorsitzender vom Förderverein der Lions.                                                            Foto: Martin Kessens, v. links:  Ilona Heydt, Hans-Jürgen Thurau, Theresia Ostrowski und Detlev Heinrich


Steckbrief: Als "Fotograf vom Dienst" ist er immer zur Stelle

Cloppenburg  - Mechtild Ottenjann - April 2021

Schon seit 2001 engagiert sich Derk van Groningen im Haus der Senioren (HdS). Als Niederländer, der als studierter Anthropologe und Soziologe viel in der Welt herumgekommen ist – u.a. war er als Entwicklungshelfer eine lange Zeit in vier afrikanischen Ländern tätig –, hat ihn die Liebe im Jahre 2000 in Cloppenburg heimisch werden lassen.

 Lieber Herr van Groningen, wie sind Sie auf das HdS aufmerksam geworden?

Über Frau Hungerbühler, die ich im Katholischen Bildungswerk traf. Sie erkannte meine Bereitschaft zu einem ehrenamtlichen Engagement und verwies mich an Maria Albers, die seinerzeitige Büroleiterin des HdS. Frau Albers suchte damals dringend jemanden, der bereit war, sein Wissen über das damals ja noch „junge“ Computerwesen an seine Altersgenossen weiterzugeben.

 Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Es war nicht mein Ding, im Rentenalter still zu sitzen! Ich wollte etwas für die Gemeinschaft tun. Zudem wollte ich als Ausländer schnell hier Fuß fassen und die Cloppenburger kennenlernen.   

 Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie im HdS aus?

Neben den Computerkursen, die ich bis 2016 gegeben habe, bin ich von Beginn an Mitglied des Redaktionsausschusses, der sich einmal im Monat trifft, um die Seniorenseite in der Münsterländischen Tageszeitung zu erstellen. Als „Fotograf vom Dienst“ bin ich zudem immer zur Stelle, wenn ich gebraucht werde.

 Nennen Sie mir bitte fünf Schlagworte, die das HdS charakterisieren!

Zusammenarbeit – Kollegialität – Engagement – angenehme Arbeitsatmosphäre – nette Kollegen

 Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Es ist gut, wenn man im Alter keine Zeit hat, ans Älterwerden zu denken. Auch die Generation 65+ sollte weiter aktiv und an Vielem interessiert bleiben!

 Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Der neue Name „Die Macher“ bedeutet: Komm zu uns! Mach mit! Fühl Dich jung!

 Versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung im HdS vor?

Zunächst warten wir alle auf ein Ende der Corona-Pandemie. Das will vorbereitet sein. Die „eingeschlafenen“ Kurse müssen schnell reaktiviert werden; viele warten darauf, dass endlich auch die Weichen für neue Angebote gestellt werden, die Geist und Körper jung halten sollen. Umwelt, Kultur, Wirtschaft, das sind nur ein paar der Themen, die auch uns Alte bewegen und die angepackt werden müssen!                                         Foto: Mechtild Ottenjann


Offener Treff braucht einen Concierge

Haus der Senioren und die Ehrenamtsagentur wollen gemeinsam Freiwillige für verschiedene Aufgaben gewinnen

Cloppenburg - Martin Kessens - März 2021

Gemeinsam neue Ehrenamtliche gewinnen, haben sich das Haus der Senioren (HdS) und die Ehrenamtsagentur auf die Fahnen geschrieben. „Für den Neustart nach den Corona-Einschränkungen wollen wir gerüstet sein“, sagt Büroleiterin des HdS Theresia Ostrowski und hofft mit der Ehrenamtsagenturleiterin Jutta Klaus auf viele Interessentinnen und Interessenten. Mit dem Umzug des HdS haben sich neue Möglichkeiten ergeben. Ein offener Treffpunkt, wo sich Menschen bei Kaffee und Tee treffen können, um zu klönen, sich über die Angebote des Hauses zu informieren oder sich selbst zu engagieren, ist das Kernstück des neuen Konzepts, das an der Brandstraße fünf verwirklicht werden soll. Für den offenen Treffpunkt werden kontaktfreudige Personen gesucht, die Freude an Begegnungen mit Menschen haben, die verantwortungsvoll und selbstständig den Treffpunkt zu einer Wohlfühloase gestalten können- eine/einen Concierge. Betrachte, man die der Concierge zugeschriebenen Aufgaben, wie z.B. Begrüßung ankommender Gäste, Erfüllen von Anliegen und Sonderwünsche der Gäste, Auskünfte und Empfehlungen aussprechen, in diesem Fall für Angebote im HdS, und Gewinnen und Erschließen neuer Gästekreise, so passe die Beschreibung auch zu den gewünschten Tätigkeitsfeldern der Personen, die wir suchen, sagt Ostrowski. „Aus einem Fundus von z.Zt. 512 registrierten Ehrenamtlichen sollte es möglich sein“, meint Klaus und ergänzt, dass die Agentur in 2020 141 Freiwillige ins Ehrenamt vermittelt habe. „Wir sind eine lebendige Agentur, die auch schnell auf neue Herausforderungen, wie z.B. aktuell in der Coronakrise mit Einkaufshelferinnen und -helfern, reagiert. Die Bereitschaft auch im neuen HdS unterstützend zu helfen, sei nicht nur bei ihr persönlich, sondern auch beim Team groß, sagte Klaus, denn einige ehrenamtlich Tätige z. B. für einen Englischunterricht und für den Doppelkopf seien ja bereits über die Agentur vermittelt worden. Die ehrenamtliche Tätigkeit kann individuell gestaltet werden. Gewünscht wird, dass der Treffpunkt ganztägig geöffnet ist und eine Ansprechpartnerin oder -partner neben dem ehrenamtlichen Bürodienst zugegen ist. Grundsätzlich ist aber jede Person willkommen, die mit ihrem Können und Wissen sich einbringen möchte. „Wir sehen uns als Knotenpunkt bürgerschaftlichen Engagements vor Ort. Wir vermitteln nicht nur ins Ehrenamt, sondern wir entwickeln in unserem Netzwerk (mit dem Mehrgenerationenhaus und dem Haus der Senioren) Projekte, die wir gemeinsam umsetzen. Wir beobachten als sogenannte Seismografen die Veränderungen in der Gesellschaft und können auf den Bedarf vor Ort reagieren“, fasst Klaus zusammen und verspricht auch ihr Engagement bei der aktuellen Suche nach neuen Ehrenamtlichen für das HdS.                                     


Steckbrief: "Eine sinnvolle Aufgabe neben den Hobbys"

Mechtild Veerkamp engagiert sich seit 2012 im Haus der Senioren in Cloppenburg

Cloppenburg - Mechtild Ottenjann -

März 2021

Seit 2012 engagiert sich Mechtild Veerkamp im Haus der Senioren (HdS). Vorher war sie 39 Jahre lang in einem Industrieunternehmen in verschiedenen Funktionen tätig, u.a. als Exportleiterin, als Reise- und Eventmanagerin und als Assistentin der Geschäftsführung.

 Liebe Frau Veerkamp, wie sind Sie auf das HdS aufmerksam geworden?

Zufällig traf ich Maria Albers, die seinerzeitige Büroleiterin des HdS, in der Stadt. Sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, im HdS mitzuarbeiten. Da ich Maria schon lange kannte, bin ich zu einer Besprechung dorthin gegangen – und geblieben. Ich hatte keine Vorstellung davon, was mich hier erwarten würde und wurde angenehm überrascht.

 Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

 

Nach meinem Eintritt in den Ruhestand suchte ich neben meinen Hobbys eine sinnvolle Aufgabe in der Gemeinschaft. Und im HdS habe ich sie gefunden. Es ist eine absolute Bereicherung, in entspannter Atmosphäre neue Menschen kennenlernen zu dürfen, mit ihnen arbeiten und etwas Neues auf die Beine stellen zu können.

 

 

Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie im HdS aus?

 

Ich bin Vorstandsmitglied sowohl vom HdS als auch im Förderverein des HdS. Zusammen mit anderen engagiere ich mich im Bürodienst. In Zusammenarbeit mit Frau Brendel-Ellmann vom CineCenter leite ich zudem das Kinoprojekt; einmal im Monat gibt es nachmittags den „Besonderen Film“, speziell für Senioren. 

Nennen Sie mir bitte fünf Schlagworte, die das HdS charakterisieren!

Informativ – kompetent – harmonisch – fröhlich – willkommen

 

Können Sie mir den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“ erläutern?

Wenn Jung und Alt aufeinander zugehen, kann viel bewegt werden.

 

Verfassen Sie eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Ein Treffpunkt für Jung und Alt – mitten in der Stadt, mitten im Leben!

Oder: Machen Sie es wie ich, kommen Sie einfach mal rein und bleiben für länger …

 

Versuchen Sie in die Zukunft zu schauen: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung im HdS vor?

Als zusätzliches Angebot könnte ich mir gemeinsame Theater- und/oder Konzertbesuche vorstellen. Ab und zu fände ich auch einen zwanglosen Dämmerschoppen mit guten Gesprächen schön. Vom harmonischen Miteinander profitieren doch schließlich alle – Jung und Alt!

 

 

 

Foto: © Derk van Groningen

 

 

 

 



Steckbrief: Motto "Wissen weitergeben - Wissen bewahren"

Cloppenburg - Februar 2021 -

Seniorenbüro

Gerhard Mastall ist 67 Jahre alt und ist seit 2017 im Haus der Senioren aktiv. Sein ausgeübter Beruf als Techniker kommt dem Haus gerade in diesen Umzugszeiten von der Geschwister-Scholl-Straße in die Brandstraße gerade recht. Denn die EDV- und Telefoninstallation liegt in seinen bewährten Händen. „Und es klappt alles hervorragend“, lobt Theresia Ostrowski den engagierten Ehrenamtlichen

 Gerhard, wie bist du auf das Haus der Senioren (HdS) aufmerksam geworden?

Beim „Männerfrühstück“ im Bildungswerk habe ich vom HdS

von Dieter Thomée und Martin Kessens erfahren.

 Was war deine Motivation, dich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Nach meinem Eintritt ins Rentnerleben wollte ich meine Kenntnisse (Computer / Smartphone e.t.c.) an interessierte Seniorinnen und Senioren weitergeben. 

Welche ehrenamtliche Tätigkeit übst du im HdS aus?

Im HdS werden viele Kurse angeboten, und ich vermittle im Bereich Computer / Smartphone meine Kenntnisse an Interessierte in diesem Bereich.

Außerdem arbeite ich im Vorstand mit und kümmere mich um die Technik im Haus. 

 Nenne fünf Schlagwörter, die das HdS charakterisieren!

Power – Ideen – sinnvolle Freizeitgestaltung – Kommunikation –

Wissen weitergeben - Wissen bewahren

 Erläutere den Slogan „Zu jung, um alt zu sein“

Aktiv im Alter - Engagement -

 Verfasse eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS.

„Du bist niemals zu alt, um jung zu sein“

 Schaue in die Zukunft: wie stellst du dir die weitere Entwicklung des HdS vor.

 Integriert in die Gemeinschaft und rege besucht.



Steckbrief: "Statt einsam zu Hause - gemeinsam aktiv"

Zu jung, um alt zu sein!

 - ist Jürgen Gierenstein (68)

 

Er war Jurist bei einer Versicherungsgesellschaft in Köln und engagiert sich seit 2017 im Haus der Senioren (HdS)

Wie bist du auf das HdS aufmerksam geworden?

Durch meine Frau. Wir suchten im Rahmen des Schulprojektes „Alt und Jung im Gespräch“ am ULF eine/n Senior/Seniorin für unseren Sohn.

Was war deine Motivation, dich ehrenamtlich gerade im HdS zu engagieren?

Nach meinem Umzug aus Köln wollte ich neue Menschen kennenlernen, die ähnliche Interessen haben wie ich und sich, wie ich, noch zu jung fühlen, um nur Zeitung zu lesen und spazieren zu gehen.

Welche ehrenamtliche Tätigkeit übst du im HdS aus?

Ich bin seit 2019 stellvertretender Vorsitzender und zuständig für die finanziellen Angelegenheiten im HdS. Außerdem bin ich regelmäßig im Bürodienst tätig.

Nenne fünf Schlagwörter, die das HdS charakterisieren!

Kreativ – aktiv – engagiert – gemeinsam – familiär - offen

Erläutere den Slogan „Zu jung, um alt zu sein!“

Nach Vollendung des 65. Lebensjahres liegt laut Statistischem Bundesamt die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen bei noch 21 Jahren und bei Männern bei noch 18 Jahren. Diese Zeit ist einfach viel zu kostbar, um sie zu Hause vor dem Fernseher zu verbringen.

Verfasse eine kurze und knappe Werbeanzeige für das HdS!

Statt einsam zu Hause – gemeinsam aktiv.

Schaue in die Zukunft: wie stellst du dir die weitere Entwicklung des HdS vor.

In den neuen Räumlichkeiten und nach Ende der Corona-Pandemie könnte ich mir zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten Folgendes vorstellen:

·  Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Tee auch außerhalb von Veranstaltungen

·  Gemeinsame Aktionen mit ortsansässigen Händlern (Buchpräsentationen, Modenschau)

·  Vorträge zu Themen, die für Seniorinnen und Senioren interessant sind (Gesundheit, Pflege, Betreuung, Patientenverfügung, Erbrecht) Umgang mit sozialen Medien (Chatdienste, Videodienste, Telemedizin)